Herren VL: das 6-Punkte Wochenende des Jahres

Unverhofft auf dem Feld erzielte Punkte kommen beim Volleyball schon mal vor, 3 Punkte für die Tabelle am grünen Tisch dagegen sind eigentlich eine Seltenheit. Doch wenn der Gegner einen  nicht-spielberechtigten Spieler eingesetzt hat, dann kann das schon mal passieren. Und so nimmt die SG die drei „geschenkten“ Punkte natürlich gerne mit, hätte aber lieber auf dem Feld gewonnen. Dafür ist ja dann im Rückspiel noch Zeit ;-).
Damit ist das erste Saisonziel der neuen SG bei 12 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz wohl schon jetzt fast erreicht ;-)!

Herren VL: Endlich mal anders!!

Keine deutliche Führung in den Sätzen, eher im Gegenteil teils deutliche Rückstände, aber großer Kampf und unter Druck teils spielerisch tolle Lösungen. Also alles anders als in den vergangenen Spielen, und, irgendwie folgerichtig, auch ein anderer Ausgang. Die VL-Truppe holt sich nach langer Durststrecke wieder mal drei Punkte und überzeugt dabei vor allem als Team!

Und auch die Zweitvertretung in der Landesliga konnte einen Teilerfolg erzielen, so, wie das Spiel gelaufen ist, sehen die Jungs um Trainer Torsten Kapturek das aber erst mal anders.

 In der Verbandsliga stand das ewig junge Duell gegen den Kevelaerer SV an. Der Rumelner Teil der SG kennt und schätzt diese sympathische Truppe vom Niederrhein seit Jahren, ist man doch in einigen Duellen im Pokal und von der Bezirksliga an quasi gemeinsam bis in die aktuelle Liga aufgestiegen. Dabei gab es immer knappe und heiß umkämpfte Duelle und auch dieses Mal standen als Zeugnis dafür am Ende 94:94 Punkte auf dem Spielberichtsbogen. Nur eben in aus Duisburger Sicht richtig auf die Sätze verteilter Variante ;-)!

Satz 1 schon sehr eng, die Gäste von der SG wenn überhaupt maximal 1-2 Punkte vorne, das ging so bis 21:21. Das alte Lied der Blau-Roten, im schönen Wechsel gute Pässe, tolle Angriffe und schöne Blockaktion mit einer Vielzahl von Fehlangaben oder leicht ins Aus geschlagener Bällen. Aber der Gastgeber aus Kevealaer stand dem in nichts nach, auch hier wechselten Licht und Schatten mit zum Glück dunkleren Anteilen am Ende des Satzes, Duisburg gewann 25:22.

In Satz zwei lief dann bei der SG zunächst mal deutlich weniger zusammen. Wieder waren es mehr die leichten Eigenfehler als zwingende Aktionen des Gegners. Bei 11:18 schien das Thema eigentlich schon durch, aber an diesem Tag besannen sich die SG-ler früh genug auf ihre kämpferischen und spielerischen Qualitäten. Die Spielerwechsel zur Stabilisierung der Annahme zeigten positive Wirkung, in der Abwehr wurde einige fast unmöglich Bälle rausgekratzt und im Angriff klappt nicht alles, aber sehr, sehr vieles. Unglaublich, bei 23:22 die erste Führung, mit 25:23 der fast nicht mehr für möglich gehaltene Satzgewinn.

Wer nun aber dachte, das junge Team aus Kevelaer würde damit einbrechen, sah sich getäuscht. Sie hielten gegen die etwas im Druck nachlassenden Gästen mit und gestalteten das Spiel bis zum 17:17 ausgeglichen. Dann riss der Faden bei den Duisburgern irgendwie komplett und mit 18:25 ging der deutlichste Satz an diesem Tag zu Ende.

Satz vier dann eine Kopie von Satz 2. Kevelaer deutlich mit 16:11 in Führung, spielte gut und schnörkellos, dann schaltete Duisburg wie auch immer wieder einen Gang hoch. Erneut tolle, spielerische Lösungen aus einer stabilen und ruhigen Annahme, dazu eine schöne und druckvolle Angabenserie, aber bei 23:21 stellten sich trotzdem alle fast schon auf den Entscheidungssatz ein. Die Jungs machten aber einfach weiter, kein Ball wurde aufgegeben und bei 24:23 tatsächlich Satzball. Bei 25:24 der zweite, und der saß dann. Grenzenloser Jubel und nach den letzten, zum Teil deutlich verlorenen Spielen Balsam für die SG-Seele.

Eine tolle Mannschaftsleistung mit einer sehr guten Stimmung auf und neben dem Feld. Ein Kevalaerer Zuschauer brachte es mit „ihr seid eine sympathische Truppe, die viel Stimmung macht und sich offensichtlich gut versteht“ auf den Punkt. Der breite Kader und die damit verbundenen Möglichkeiten, in Annahme und Angriff zu variieren, waren an diesem Tag ein weiterer Trumpf. Jetzt geht es am 2.2. um 18:00 Uhr im heimischen AEG gegen den Ligaprimus aus Verberg und wer weiß, vielleicht ist da mit der richtigen Stimmung und einer guten Einstellung auch das ein oder andere unerwartete Pünktchen drin. 😉

 

Die Zweitvertretung in der Landesliga unterlag auch im ersten Spiel der Rückrunde erneut 3:2 im Tiebreak. Dabei lief es zunächst sehr gut an. Im umkämpften ersten Satz konnte Duisburg diesen durch starke Angriffe für sich entscheiden. Im Zweiten traten sie mannschaftlich noch geschlossener auf und siegten deutlich.

Im dritten Satz wurde leicht umgestellt. Das Spiel wurde unruhiger und dadurch auch fehlerhafter und ging so verloren. Nach schlechtem Start im vierten Satz konnte die SG aber deutlich über 20:13 und 23:19 in Führung gehen. Aber Schwächen in der Annahme und ohne klaren Abschluss im Angriff wurde der Satz unnötig abgegeben.

Im Tiebreak wiederholte diese Bild sich leider. Nach einer 8:4 Führung versagten die Nerven und das Spiel ging letztlich sogar verloren. Statt Tabellenanschluss heißt es jetzt immerhin „nur“ noch Vorletzter und weiter Punkte holen gegen den Abstieg.

Damen: Premiere bei Damen 2 (WU20)

Manchmal kommt es ganz anders als man denkt. Unsere WU20 in ihrer Rolle als Damen 2 hatte die denkbar schlechtesten Voraussetzung für den Spieltag am Samstag: nur 6 Spielerinnen dabei, davon 2 angeschlagen und beide Trainer selbst auf Spieltagen verhindert. Also ein ganz schlechter Tag.

Manchmal ist es ja gut, wenn man gar nichts erwartet und plötzlich ist der erste Satz gewonnen (da war der Trainer Albert Pfeifer auch noch da und hatte das Team gut eingestellt und ein paar Schwächen der Gegner ausfindig gemacht). Der zweite Satz geht dann verloren. Zu dem Zeitpunkt war die Wahrscheinlichkeit am größten, dass wir aufgeben müssen, weil die angeschlagenen Spielerinnen nicht gut in Form waren. Aber dann war der dritte Satz gewonnen und Hoffnung keimte auf und am Ende stand das erste gewonnene Spiel der Saison. Eine gute Teamleistung, Spaß am Spiel und am Ende der Wille es heimzuholen haben den Ausschlage gegeben und wir wünschen uns, dass der Schwung in den nächsten Spielen bleibt.

Bericht: Holger Ruhfus

Herren VL: und spieltäglich grüßt das Murmeltier…

In allen vier Sätzen deutlich führen, aber nur einmal die Führung ins Ziel bringen, das reicht eben nicht zum Sieg. Wie schon in den letzten Saisonspielen schafft es die Verbandsligatruppe der SG nicht, ihr gutes Anfangsniveau zu halten und den Sack zuzumachen. Die 1:3 Niederlage gegen die durchaus guten Youngsters vom TuB Bocholt III war gefühlt trotzdem anders, als die beiden letzten deutlichen Niederlagen, Stimmung und Kampfgeist sind wieder da!

Etwas besser machte es die Zweitvertretung der SG, die zumindest einen Punkt aus dem Spiel gegen den TB Osterfeld mitnahm aber trotzdem weiter tief im Abstiegskampf steckt.

Bocholt ist ja nicht um die Ecke, mit Autobahnsperrung und bis 45 Minuten vor Spielbeginn noch belegter Halle gestalteten sich die Anreise und das Warmup eher schwierig. Trotzdem gelang den Duisburgern ein guter Start, druckvolle Angaben und vor allem eine aufmerksame Feldabwehr führten zum Zwischenstand von 12:7. Zwei, drei Unaufmerksamkeiten reichten dann aber schon aus, um den sehr jungen Bocholtern Morgenluft um die Nase wehen zu lassen. Sie spielten schnell und oft mit Wucht schnörkellos, holten langsam und stetig auf und hatten bei 19:18 erstmals die Führung inne. Bei 22:22 noch mal etwas Hoffnung für die SG, aber der Spielfluss und der Angriffsdruck des Spielbeginns waren wie weggeblasen, mit 23:25 war der Satz verloren.

Satz zwei ein Spiegelbild des ersten Durchgangs. 17:11 Führung für die Gäste aus Duisburg, 23:25 der Satzgewinn für Bocholt. Es passte wirklich gut bis etwas Mitte des Satzes, druckvolle Angaben, gute Pässe, variables Angriffsspiel mit vielen Problemen für die Bocholter Abwehr und dann: nichts mehr von alle dem.

Der nächste Durchgang begann wie die beiden zuvor. Duisburg führte, Bocholt blieb aber dieses Mal immer mit ein bis zwei Punkten Abstand dran. Vielleicht war es der immer knappe Spielstand, der dazu führte, dass die Gäste nun die Konzentration erstmals hoch hielten. Die Abwehr blieb beweglich, gute Blockaktionen unterstützen die Punkteausbeute aus Angabewinnern und Angriff. Je länger der Satz dauerte, desto besser wurden die blau-roten und so war der 25:19 Satzgewinn ein erster Lichtblick an diesem Tag.

Und es blieb zunächst hell für die SG-ler, enges Spiel zwar im vierten Satz, aber wieder mit dauerhafter Führung, teils sogar mit 5 Punkten. Bei 20:17 erste Hoffnung auf einen Entscheidungssatz, aber leider kippt jetzt das Spielniveau auf der einen Netzseite wieder unerklärlich in die falsche Richtung. Leichte Fehler, deutlich schlechter Pässe, wenig Druck im Angriff, es passt nicht mehr viel. Trotzdem gab es bei 24:23 sogar einen Satzball, den Bocholt krachend abwehrte. Das war offensichtlich Auftrieb auf der einen und Genickbruch auf der anderen Seite, zwei Angaben und einige kuriose Aktionen, in dem die Duisburger mehrfach hätten punkten können später war der Satz (24:26) und damit das Spiel verloren.

Trotzdem waren sich Spieler und Trainer am Ende einig, das war schon deutlich besser als die beiden desaströsen Niederlagen zuvor. Die Stimmung stimmte, zu allen Phasen des Spiels feuerten sich die gerade auf dem Feld aktiven und die Bank gegenseitig an. Endlich wurde wieder guter Volleyball gespielt und gelebt, es fehlt halt „nur“ die Konstanz. Und auch wenn die nächsten Aufgaben gegen Kevelaer und Verberg eher schwieriger werden, das Team ist zuversichtlich, sich weiter steigern zu können und den Abstand zum Relegationsplatz zu halten.

Die Landesligatruppe verpasste es abermals, sich selbst zu belohnen. Die SG begann in allen Mannschaftsteilen sehr stark und konnte souverän den ersten Satz mit 25:20 gewinnen. Sichtlich verunsichert kam Osterfeld im zweiten Satz zurück, aber durch zu viele leichte Eigenfehler, vor allem in der Angabe, konnte Duisburg dies nicht nutzen und verlor mit 20:25.
Im dritten Abschnitt spielten die blau-roten dann wieder eine klare Linie und gewannen diesen deutlich mit 25:18. Ein Sieg schien jetzt nahe zu sein. Allerdings schlichen sich dann wieder zu viele Fehler ein und Osterfeld gelangte zunehmend zu ihrem sicheren Spiel, Satzausgleich mit 19:25.
Über diesen Satzverlust kamen die SG leider nicht mehr zum guten Spielaufbau von Satz eins und drei und verloren den Tiebreak klar 7:15. In den wiederum vorhandenen starken Spielphasen verpasste die SG es abermals, sich für gute Leistung zu belohnen und nahm nur einen mageren Punkt mit.

männl. U18: Erster Schritt in Richtung Westdeutsche Meisterschaft getan

Am vergangenen Wochenende konnte die männliche U18 des Rumelner TVs die Quali A im heimischen AEG souverän gewinnen und sich somit für Quali B qualifizieren, welche die letzte Hürde vor der Westdeutschen Meisterschaft ist. Neben dem Rumelner TV traten der PTSV Aachen und der TPSV Bielefeld in der Gruppe an, um die beiden besten Mannschaften zu ermitteln, welche sich zugleich auch für die nächste Quali-Runde qualifizieren. Da der Werner SC seine Mannschaft zurückgezogen hat, traten statt vier nur drei Mannschaft an.

die erfolgreiche mU18 in neuen, von der SantanderBank gesponserten Trikots

Das erste Spiel bestritten die beiden Gastmannschaften, welches der PTSV Aachen mit 2:1 gegen den TPSV Bielefeld gewinnen konnte. Nach diesem Spiel ging es nun auch endlich für unsere männliche U18 los, welche unbedingt gewinnen wollte, um sich eine möglichst gute Ausgangslage für die darauffolgende Quali-Runde zu erspielen.

Als erstes musste der Rumelner TV gegen den TPSV Bielefeld spielen. Der erste Satz sollte eine klare Angelegenheit für unsere Jungs werden, da der Gegner ein Defizit in der Annahme hatte und somit nicht mit den druckvollen Aufschlägen der RTV-ler zurechtkam. Zudem konnten sich die Jungs durch ein variables Zuspiel, welches zu starken Angriffsaktionen führte, zum Satzende absetzen und den Satz mit 25:12 gewinnen. Nun ging es mit einem hohen Selbstbewusstsein in den zweiten Satz, welcher ebenfalls deutlich mit 25:13 gewonnen werden konnte. Somit konnte das erste Spiel siegreich beschritten werden.

Nun ging es im nächsten Spiel gegen den PTSV Aachen. Dieses Spiel war von großer Bedeutung, da der Sieger die Quali A als Gruppensieger abschließen würde. Aus diesem Grund waren die jungen Wilden gewollt auch dieses Spiel zu gewinnen. Die Jungs starteten konzentriert und druckvoll und konnten somit den Gegner zu einigen Fehlern zwingen. Zudem konnte durch starke Angriffe die Führung ausgebaut werden und schlussendlich der Satz mit 25:10 gewonnen werden. Mit der gleichen Konzentrationen starteten sie auch in den zweiten Satz. Zwischenzeitlich gab es einige Fehler durch mangelnde Konzentration, wodurch das Spiel spannender wurde, aber am Ende konnte sich unsere männliche U18 durchsetzen und somit den zweiten Sieg im zweiten Spiel einfahren, was gleich bedeutend der Gruppensieg für die Jungs vom RTV war.

Wie erwartet konnte die Quali A souverän gewonnen werden. Als nächstes steht die Quali B am 03.02 an, welche unsere Jungs siegreich bestreiten wollen, um sich für die Westdeutsche Meisterschaft im März zu qualifizieren. Wir wünschen auch dem Gruppenzweiten PTSV Aachen viel Erfolg bei der Qualifikation zur WdM.

Bericht: Jonas Gerzar