Damen 1: Mit guter Stimmung zu drei Punkten

Die Rumelner Damen setzen sich am 4. Spieltag mit 3:1 gegen die favorisierte Mannschaft vom Düsseldorfer SC II durch und holen drei wichtige Punkte. In einem guten Verbandsliga-Spiel konnten die vollbesetzten Rumelnerinnen durch eine starke Leistung und tolle Stimmung überzeugen.

Inzwischen gibt es die Rumelner TV Damen 1 auch  auf Instagram, dort könnt ihr ab jetzt immer auf dem Laufenden bleiben:
https://instagram.com/rtvdamen1?igshid=1oaapximlbxye

Schon zu Beginn des Spiels waren die Gäste aus Düsseldorf von der Stimmung in der Halle beeindruckt. Hatten sie eigentlich angekündigt, das Spiel zu ihrem Heimspiel zu machen, war doch ein Großteil der ca. 50 Zuschauer auf Rumelner Seite. Und der RTV legte los wie die Feuerwehr, 7:1-Führung im 1. Satz.
Es entwickelte sich ein Spiel auf gutem Niveau und auch wenn der  Satz nicht ganz konsequent zu Ende gespielt wurde, gewannen die Rumelnerinnen 25:22.
In Satz zwei leider ein paar Prozent weniger Konzentration, mehr Eigenfehler und daraus resultierend folgte ein deutlicher Satzverlust (14:25).

Doch dann zeigten die Mädels, dass sie besser sind als der Gegner. Mit einer starken Teamleistung, vielen Angriffspunkten und lautem Trommeln der Fans holten sie den 3. Satz mit 25:17 und damit den ersten Punkt
Dabei sollte es natürlich nicht bleiben. Düsseldorf versuchte nochmal alles, aber meist konnte der RTV die Angriffe der Gegnerinnen entschärfen und ihre Annahme durch druckvolle Aufschläge in Bedrängnis bringen. Himmelhoch jauchzend feierte Rumeln den nächsten Satzgewinn (25:22) und somit die drei Punkte, die in heimischer Halle bleiben.

Endlich konnten die 1. Damen wieder mit (fast) vollem Kader antreten und eine sehr starke Teamleistung zeigen. Über die Mitte konnte fast nach Belieben gepunktet werden und auch die Spielerinnen, die nicht aktiv auf dem Spielberichtsbogen eingetragen wurden, trugen mit ihren Anfeuerungen zum Sieg bei.
Somit starten der Rumelner TV mit 7 von 12 möglichen Punkten in die Saison, in den Herbstferien ist jedoch Spielpause. Am 31.10. findet (voraussichtlich) das Spiel beim TV Gladbeck II statt, wo es weiterhin um eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte und dem damit verbundenen sicheren Klassenerhalt geht. Dass die Mädels das Zeug dazu haben, gegen jedes Team der Liga zu gewinnen, haben sie eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Vamos!

Zuschauen bei Spielen: Update

Liebe Volleyball Freunde,

angesichts der steigenden Infektionszahlen gibt es eine neue Regel für den Besuch unserer Spiele, erlassen von der Stadt Duisburg.

Demnach müssen alle Duisburgerinnen und Duisburger ab morgen (14.10.) bei Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumlichkeiten auch am Platz eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Gleiches gilt für Zuschauer von Sportveranstaltungen an Sitz- oder Stehplätzen.

  1. Damit herrscht für jetzt für alle Zuschauer IMMER und ÜBERALL Maskenpflicht.
  2. Für Spieler gilt die Maskenpflicht bis zum Einspielen und nach dem Spiel. Das Gleiche gilt für die Schiedsrichter und Schreiber.
  3. Bitte desinfiziert euch vor dem Betreten der Halle und nachdem ihr die Maske aufgesetzt und euren Bogen ausgefüllt habt die Hände
  4. Bitte verzichtet auf Umarmungen, Abklatschen und Ähnliches. Selbst wenn dort ein Familienmitglied sitzt – außer euch wissen das ja die meisten nicht.
  5. Versucht soviel Abstand wie möglich zu halten, aber selbst wenn das gelingt, behaltet bitte die Maske auf.
  6. Wie wir alle wissen steigert lautes Rufen das Infektionsrisiko – bitte beschränkt euch auf Klatschen oder bringt etwas mit um die Mannschaft anzufeuern.

Und zum guten Schluss gibt es natürlich die liebgewonnenen Corona Adressblätter. Diese verbleiben bei uns und werden nach 4 Wochen entsorgt. Diese Blätter müssen ALLE ausfüllen, die nicht auf den Spielbögen eh schon verzeichnet sind. Ein Exemplar befindet sich hier, Ihr könnt es also schon zu Hause ausdrucken und mitbringen.

Viel Spaß bei den Spielen und bleibt gesund!

Herren OL: schwere, aber erfolgreiche Geburt!

Wer als Zuschauer im Moment zu den SG-Volleyballern kommt, der wird selten enttäuscht. Die SG-ler können einfach nicht einfach. Auch beim Heimspiel gegen den Mitaufsteiger Würslener SV gab es in zwei Sätzen eine ähnliche Dramatik wie in der Woche zuvor, dieses Mal aber mit einem happy-end für die Blau-Roten.

Aktuell unerlässlich: Abstand halten, auch als SG Zuschauer!

Würselen hatte in der letzten Saison lange auf Tuchfühlung mit den Tabellenführern aus Duisburg gelegen und nur der coronabedingte Saisonabbruch machte für die Männer aus der Region Aachen eine Revanche für die deutliche 3:0 Niederlage des Hinspiels zunichte. Zusätzlich war der bisherige Saisonstart des SV mit nur einem Punkt aus drei Spielen alles andere als zufriedenstellend, entsprechend motiviert konnte man die Gäste erwarten.

Die Hausherren dagegen legten mal wieder etwas schläfrig los, wie in der letzten Woche stellte man sich zunächst als guter Gastgeber vor, und verschenkte ein paar Punkte. 2:5 der Zwischenstand, irgendwie nicht so richtig Zug im Spiel der Duisburger. Diesen Rückstand holten die SG-ler zwar dann schnell auf, im Folgenden konnten sie aber nicht wirklich Dominanz entwickeln. Würselen entfaltete im Angriff zwar sehr selten richtig Wucht, allein die Heimmannschaft machte nicht viel daraus. Das größte Manko waren dabei mal wieder die Angaben, allein hier sieben Fehler (zwei davon bei Satzball) und mindestens genauso viele zu unplatziert auf den sehr guten Libero der Gäste. Zum Glück stand der Pass für einen vernünftigen Spielaufbau und so ging es ein wenig hin und her, bis Würselen dann mit 17:21 deutlicher die Nase vorn hatte. Doch auch hier blieb die SG sich treu, offensichtlich brauchen die Spieler den Druck am Ende eines Durchgangs. Plötzlich waren mehr Ruhe und mehr Zug drin, die Angaben kamen, der Block packte zu, eine deutlich andere Körpersprache. Zwei Satzbälle wurden noch vergeben, der dritte wurde dann zum 28:26 genutzt. Wieder mal Krimi pur!

Im zweiten Abschnitt dann eine SG, wie man sie aus der letzten Saison kennt. Zunächst noch ausgeglichenes Spiel bis zum 10:10, dann übernahmen die Blau-Roten das Kommando. Kaum mehr Aufschlagfehler, weiterhin stabiler Pass und variables Zuspiel. Dazu eine gute Block-Abwehr Abstimmung, fast kein Ball ging mehr unberührt zu Boden. Die absolute Dominanz in dieser Phase lässt sich am besten mit dem Satzergebnis verdeutlichen: 25:13.

Für SG-Verhältnisse ein langweiliger Satz. Der Trainer mag so etwas, die Spieler offensichtlich nicht. Sie ließen im dritten Satz wieder so ein wenig nach, führten zwar ständig, aber eben nur mit ein oder zwei Punkten, nie wirklich beruhigend. Vor allem der Angriffsdruck ließ nach. Würselen hatte auch in den ersten beiden Sätzen schon mehrfach gezeigt, dass ihr Stärke in der Feldverteidigung liegt und konnte ein ums andere Mal die Angriffe der Duisburger entschärfen. Immerhin waren die Angriffe der Hausherren aber noch druckvoll genug, um den Gästen wenige Chancen zu einem geordneten Aufbau zu geben. Und so entwickelten sich jetzt extrem lange Ballwechsel mit positivem Ende mal hüben, mal drüben. Bei 17:17 waren die SV-ler dran, ab da gab es gefühlt immer einen Punkt hier, den nächsten da. Das war an Spannung nicht zu überbieten und ging bis zum 23:24, Satzball Würselen. Die SG wehrte ab, holte sich den ersten Matchball und mit einem weiteren langen und für diesen Satz symptomatischen Ballwechsel (siehe Video) machten die Duisburger mit 26:24 den Sack zum 3:0 dann doch zu.

Damit sind die ersten drei Spiele gespielt und mit 7 von 9 möglichen Punkten kann die SG-Truppe sehr zufrieden sein. Hätte man in der Vorwoche beim Spiel gegen Moers etwas cleverer und glücklicher agiert, wäre sogar deutlich mehr drin gewesen. Aber auch so ist das ein klasse und verheißungsvoller Start der sich im dritten Tabellenplatz widerspiegelt. Jetzt sind erst mal drei Wochen Pause, bevor es dann am 31.10.2020 ab 20:00 Uhr in Krefeld zum nächsten Derby gegen die alten Bekannten des Verberger TV geht. Auch hier wollen die Duisburger punkten und sich möglichst weiter im oberen Tabellendrittel festsetzen. 😉

Herren SG LL: 2 Punkte gewonnen!

Mit Kaarst kam ein unbekannter Gegner in die Heimhalle. Und vom Tabellenstand her hatte sich Duisburg einiges versprochen, konnte man doch deutlich den dritten Platz festigen. Aber wieder standen vor allem auf Mitte nicht alle Spieler zur Verfügung und es kam alles anders.

Im ersten Satz kam Duisburg überhaupt nicht ins Spiel. Annahmefehler, wenig Druck und viele direkte Fehler verunsicherten das junge Team sichtlich.

Im zweiten Durchgang wurde es dann etwas besser und in der Endphase konnte die SG vor allem im Angriff glänzen und den Ausgleich nach Sätzen erreichen.

Aber die starke Abwehr von Kaarst und die vielen Eigenfehler hatten eine weitere Satzniederlage zur Folge. Die SG war eigentlich sichtbar  angeschlagen.

Nun wurde es laut in der Wechselpause. Man wollte zumindest nochmal als Team auftreten, und das gelang. Die Partie wurde nun endlich hochklassiger, auf beiden Seiten nun starke Szenen. Duisburg bewies jetzt Nerven und Siegeswille und über diesen spannenden Satz ging es tatsächlich in den Tiebreak.

Hier blieb es hochklassig, allerdings wurde Kaarst jetzt zunehmend nervös. Das konnten die Rot-Blau über eine starke Phase gut nutzen, erkämpften sich eine kleine Führung und brachten diese zu einen glücklichen Sieg nach Hause.

Die Trainer sahen viele Höhen und Tiefen, aber das Entwicklungspotential der Mannschaft und personelle Alternativen lassen auf das vorläufige Ziel hoffen: den frühzeitigen Klassenerhalt!

Bericht: T. Kapturek

Herren OL: den Sack nicht zu gemacht!

Derbys sind immer etwas Besonderes, das wissen alle Beteiligten und spüren es auch deutlich im Vorfeld. Und wenn dann in Corona-Zeiten die Anzahl der Zuschauer noch begrenzt werden muss, dann planen sogar diese frühzeitig. Und so war die Halle am Kruppgymnasium schon eine Stunde vor Spielbeginn gut gefüllt, bis zum Anpfiff dann war die Obergrenze des Erlaubten erreicht und einige mussten sogar draußen bleiben.

Die, die es auf die verfügbaren Plätze geschafft hatten, wurden nicht enttäuscht! Mehr als zwei Stunden, jeder Satz hart umkämpft, unzählige und hitzige  Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen und am Ende 110:110 Punkte. Aber im letzten Satz eben die entscheidenden zwei mehr für die Gäste aus Moers.

Die SG kam schleppend ins Spiel, 0:4 der schnelle Rückstand. Wenig Angriffsdruck aus schlechtem Pass und ein guter Moerser Block in der Anfangsphase. Bei 7:7 erstmals Ausgleich, zumindest der Duisburger Block brachte sich mehrfach gewinnbringend ein. Moers aber weiter am Drücker, bei 9:12 wieder drei Punkte vor. Die SG kämpfte sich so langsam aber sicher in das Spiel rein. Die Pässe waren immer noch nicht brillant, aber nutzbar und das taten die Blau-Roten zunehmend. Bei 14:13 die erste Führung, vor allem dank guter Blockaktionen und erfolgreicher Angriffe über die Mitte. Zug um Zug bauten die Gastgeber diesen Vorsprung aus, mit 25:21 war der erste Durchgang gewonnen.

Ganz ähnliches Bild im zweiten Abschnitt. Moers legte vor, dieses mal sogar bis zum 7:14. Die SG kämpfte sich erneut rein, nutzte weiter hauptsächlich die Mitte zum Punktgewinn. Erst bei 19:19 sind die Gastgeber erstmals dran, bei 25:22 wird der zweite Satz eingetütet.

Satz drei dann noch mal der gleiche Verlauf, nur leider genau anders herum. Dieses Mal legte die SG vor, führte immer mit ein bis drei Punkten, Moers schaffte bei 10:10 und 15:15 maximal den Ausgleich. In dieser Phase profitierten beide Mannschaften mehr von den Fehlern der jeweils anderen und glänzten weniger durch eigene gelungene Aktionen. Die Blau-Roten leisteten sich zunehmend Fehlaufschläge, trotzdem sah es beim Zwischenstand von 22:18 schon so ein wenig nach einem glatten Dreisatzsieg aus. Und wieder war es weniger die Moerser Durchschlagskraft, sondern eher leichte Annahmefehler und vergebene Aufschlagschancen bei den Gastgebern, die doch noch zum Satzverlust von 24:26 führten.

Leider lieferte dieser Satz gleich mal die Blaupause für den vierten Durchgang. Duisburg legte vor, Moers blieb bis auf den Zwischenstand von 10:10 immer mit 2-3 Punkten Abstand dran. Die Aufschlagschwäche der SG blieb aber, der deutlich schlechte Pass leider auch. Bei 19:19 Moers erneut dran, bei 20:21 die erste Führung der Gäste und mit 22:25 war doch der Tiebreak notwendig geworden.

Der begann mal mit der schlechtesten aller Möglichkeiten. Die Duisburger fanden so gar nicht in die wichtigen ersten Minuten, ohne großen Aufwand zog der Gast auf 3:7 davon. Die Heimmannschaft blieb sich treu, kaum gute Pässe und einige Fehlangaben. Seitenwechsel bei 6:8, bei 8:12 schien das Spiel entschieden. Das sah dann bei 13:13 plötzlich wieder ganz anders aus, das 14:14 brachte sogar die Satzverlängerung. Mit dem knappsten aller Ergebnisse gaben die SG-Jungs mit 14:16 das Spiel mit 2:3 aus der Hand.

Schade war, dass dieses spielerisch nicht absolut hochklassige, aber jederzeit spannende Spiel immer so ein wenig unter den Entscheidungen des Schiedsgerichts litt. Hatten in den ersten Sätzen vornehmlich die Moerser große Probleme mit einigen in der Tat diskutablen Schiedsrichterentscheidungen, so haderten mit zunehmender Spieldauer mit gleicher Berechtigung die SG Jungs zunehmend mit dem Kampgericht. Das soll aber keine Entschuldigung für die knappste aller möglichen Niederlagen sein. Die Duisburger erwischten vor allem in ihren eigentlichen Paradedisziplinen Annahme und Angabe einen gebrauchten Tag und konnten so ihr Angriffswucht nie so richtig auf die Platte bringen. Moers ist sicher zu den Top-Teams der Liga zu zählen und die gute Nachricht ist, dass die SG da offensichtlich auf Augenhöhe mitspielen kann. Von daher ist die Truppe jetzt schon heiß auf das Rückspiel ;-)!

Schon nächsten Samstag (10.10.2020) bietet sich ab 18 Uhr die Gelegenheit zur Widergutmachung. Mit dem Würselener SV kommt der Mitaufsteiger und Hauptkonkurrent der letzten Saison nach Duisburg. Die Jungs aus der Städte-Region-Aachen brennen sicher auf die Revanche für die letzte 3:0 Niederlage in Duisburg, das Rückspiel fiel damals leider Corona zum Opfer. Das Match wird natürlich wieder unter besonderen Corona-Bedingungen stattfinden, auf Grund der gestiegenen Fallzahlen wird aktuell eine weitere Reduzierung der Zuschauer und eine notwendige Voranmeldung mit den Verantwortlichen diskutiert. Bitte also im Laufe der Woche die Ankündigung hier unbedingt weiter beachten!!