Licht und etwas weniger Licht, aber am Ende steht die Sushi-Party!

Wie schon im letzten Jahr hatten die SG-ler den Natsu-Cup im benachbarten Osterath als Generalprobe ausgesucht. Und genau wie im letzten Jahr kam man nicht mit leeren Händen wieder, die nächste Mannschaftsfeier ist zumindest kulinarisch wieder gesichert.

so sehen Sieger aus 😉

Eine Generalprobe ist eigentlich die letzte Probe vor der Premiere, an der alle Beteiligten verpflichtend teilnehmen. Eigentlich war das auch bei der SG so geplant, eigentlich. Nach und nach reduzierte sich der Kader, der Turniertag selber stellte sich dann als eine Art Staffellauf heraus. Einer kam kurzfristig gar nicht, zwei mussten nach der Vorrunde gehen, dafür kam einer zur Hälfte nach. Zum Schluss blieben für Zuspiel und Libero noch Optionen, aber genau fünf etatmäßige Angreifer über, nicht ganz das, was man große Auswahl nennt.

In der Vorrunde mit vier Mannschaften wurden die Blau-Roten nur einmal richtig gefordert. Der Oberligist Verberger TV, gegen den man ein paar Tage vorher bei einem Trainingsspiel noch richtig gut ausgesehen hatte, legte los wie die Feuerwehr und führte schnell mit 8:2. Die Verberger bestachen durch eine bärenstarke Abwehr, die Duisburger bekamen den Ball nicht auf den gegnerischen Boden und machten viele Eigenfehler. Dann stabilisierten sich die Duisburger zwar, kamen aber nie so richtig heran und verloren den Satz mit 21:25. Mit genau dem gleichen Ergebnis gewannen sie aber dafür den zweiten, deutlich dominanter, bessere Körpersprache und mehr Dynamik im Spiel. Der Turniermodus sah nur diese zwei Sätze vor, das klassische Unentschieden, 1:1 Sätze und 46:46 Punkte.
Gegen die anderen Gruppengegner aus Osterfeld (LL) und ART Düsseldorf III (LL) lief dann alles rund, deutliche 2:0 Siege mit großem Punkteabstand. Deutlich größer auch, als es die Verberger gegen diese Gegner geschafft hatten, das bedeutete den Gruppensieg und das Finale gegen den Gastgeber vom Osterather TV. Eine Mannschaft, gegen die es auch in der Verbandsliga gehen wird, also ein guter Gradmesser.

Gut ging es auch im Finale los, die Duisburger immer in Führung und trotz der oben beschriebenen Personalprobleme eigentlich nur gegen Ende ein paar Wackler, der erste Satz aber in trockenen Tüchern (25:22). Satz zwei dann weniger dominant, vor allem die Angaben ohne Druck. Osterath konnte zumeist in Ruhe aufbauen, spielte auf Augenhöhe und krimiartig entwickelte sich das Spiel zum Ende hin. Kein Team konnte sich absetzen, aber den entscheidenden Punkt machten die Gastgeber, Satzausgleich! Der finale Satz bis 15 dann wieder nichts für schlechte Nerven. Deutliche Führung für die SG, bis 11:7 alles im Lot, dann unerklärlich Fehler in allen Spielarten. Die Pässe schlechter, Zuspiel nicht ganz so präzise und Angriffe ins Aus ließen Osterrath vorbeiziehen, aber zum Glück nicht komplett überholen. Wieder ein Krimiende, aber immer mit Satzbällen für die SG, den dritten machten Sie dann zum 17:15 zu und holten sich den Sieg.

Gratulation für den Käp´ten und Sushi fürs Volk

Die Belohnung war der schon erwähnte Gutschein für eine Sushi-Party, da muss der Mannschaftsrat wohl mal in die Planungen einsteigen.

Als Fazit bleibt, dass die SG offensichtlich immer noch die zwei Spielgesichter der letzten Saison zeigen kann, aber ihren Teamgeist und ihre Power aufrecht erhalten konnte. Mit diesem reduzierten Kader ein so langes Turnier durchzustehen und zu gewinnen ist klasse. Wenn das Team dann mal vollständig angetreten ist, wird es durch viele Optionen hoffentlich möglich sein, diese kleinen „Schwächephasen“ weiter zu minimieren. Die Saison kann kommen, wir freuen uns drauf!

Los geht es am kommenden Samstag, 21.09.2019, um 15:00 Uhr in Düsseldorf bei der ART II. Das ist ja nicht sooo weit, Fans und Unterstützer sind herzlich willkommen!

 

Damen 1: Vorbereitungen auf Hochtouren

Nach dem erfolgreichen Aufstieg in der letzten Saison, laufen die Vorbereitungen auf die Landesliga-Saison in vollem Gange. Der Kader hat sich glücklicherweise verbreitert und auch die Trainingsqualität hat sich durch Gäste aus der 2. Damen oder dem Hobby-Bereich erhöht.

Am Ende der Sommerferien stand das erste erfolgreiche Testspiel gegen einen Bezirksligisten an (2:1). Das Team musste sich erst einmal an die Taktik gewöhnen und sich finden, trotzdem wollte man dann am ersten September-Wochenende den Titel des Stadtmeisters verteidigen.

Verstärkt durch zwei Hobby- und zwei Damen 2-Spielerinnen ging das Team hochmotiviert ins Turnier. Überraschend gut klappte das Zusammenspiel, die ersten beiden Spiele gegen klassentiefere Teams wurden souverän und deutlich gewonnen. Shirin, diese Saison zum ersten Mal im Rumelner Trikot, zeigte tolle Angriffe über Außen und Moni, die von den vereinsinternen Hobbies dazu gestoßen ist, „pflückte“ den einen oder anderen Ball am Netz. Auch die Spielerinnen aus der „Zwoten“ und die Hobby-Spielerinnen, die im Liga-Betrieb nicht spielberechtigt sind, fügten sich nahtlos ein.
Im dritten Spiel ließ die Konzentration dann etwas nach. Obwohl auch hier der Sieg recht deutlich ausfiel, merkte man den meisten den langen Tag in der Halle schon an.

Im Finale gegen die Lioness nahm man sich vor, wieder besser ins Spiel zu finden. So kam am Ende des Tages noch einmal ein tolles Spiel auf hohem Niveau zu Stande. Lynn, neue Zuspielerin auf Seiten der Rumelnerinnen, spielte beide Sätze im Finale durch und konnte mit ihrer Leistung überzeugen. Leider spielte das RTV-Team nicht konstant genug und mehrere Satzbälle wurden nicht verwertet, sodass der Titel verdient nach Baerl ging.

Dennoch konnte die 1. Damen ihr Potenzial andeuten und die Spielerinnen konnten viel lernen. Jetzt heißt es nochmal zwei Wochen hart trainieren, denn am 1. Spieltag heißt der Gegner wieder TuS Baerl. Dann wird mit Samy auch der 4. Neuzugang dabei sein und der Jubel hoffentlich auf der anderen Seite stattfinden.

Mehr Infos: Facebook.de/rtvdamen1

mU14: RTV Jungs mit Platz 15 bei der Deutschen Meisterschaft

Stolz auf eine hervorragende Leistung, leicht enttäuscht mit der Platzierung – das ist die Kurzzusammenfassung des Abenteuers deutsche Meisterschaft unserer U14 RTV Jungs in Heidelberg.

In der Vorrunde der großen Namen (und wie sich am Ende zeigte auch die stärkste Gruppe) ging es für die Rumelner zunächst gegen den Schweriner SC. Beeindruckt von der Physis des späteren Vizemeisters war dies letztlich das einzige Spiel, in dem man chancenlos war und glatt 0:2 verlor. Mund abwischen und weitermachen, das war das Motto vor dem zweiten Spiel gegen den Nachwuchs des Rekordmeisters aus Friedrichshafen. Und wie das klappte! Die RTV Jungs zeigten die gleichen Kämpferqualitäten, die sie bei der westdeutschen Meisterschaft ins Finale gebracht hatten, und konterten mit großartiger Leistung den Verlust des ersten Satzes. Mit der lautstarken Unterstützung der Rumelner Fanschar behielten sie auch im hitzigen dritten Satz die Oberhand und fuhren den doch unerwarteten Sieg ein.

Vor dem letzten Gruppenspiel gegen den Bundesliganachwuchs aus Unterhaching war zwischen Platz 2 und 4 noch alles möglich. Da aber Schwerin mit einer überraschenden Niederlage gegen Friedrichshafen keine Schützenhilfe leistete, war klar, dass es ein Endspiel um den Einzug in die KO-Runde war. Mit der besten Leistung des Wochenendes gewannen die RTV Jungs den ersten Satz, konnten aber danach den Satzausgleich nicht verhindern und im letzten Drittel des Entscheidungsabschnitts war der Gegner etwas stärker, sodass unterm Strich eine knappe Niederlage blieb, die dem RTV „nur“ noch die Spiele um Platz 13-16 lies.

Und hier kam gegen Bad Kreuznach dann die Enttäuschung der Niederlage davor, vor allem aber die Ermüdung der beiden Hauptangreifer Marten Kindermann und Julian Hikel ins Spiel. Nach deutlich gewonnenem ersten Satz waren die Akkus im vierten Spiel des Tages leer und man verlor das Spiel noch in 3 Sätzen. Mit frischer Energie stand dann am Sonntagmorgen das letzte Platzierungsspiel gegen das Auswahlteam aus Hamburg auf dem Plan. Mit einer guten Leistung und einem klaren 2:0 Sieg beendete man das Turnier auf dem 15. Platz.

Das Fazit der Coaches Tom Hikel und Marc Kindermann: „Am Ende sind wir vielleicht ein paar Plätze zu niedrig platziert, aber bei dieser deutschen Meisterschaft ging es sehr eng zu und dann entscheiden einige wenige Punkte über den tabellarischen Erfolg. Uns war viel wichtiger, welche Leistung wir aufs Parkett bringen, und die Jungs haben unter schwierigen Bedingungen ihre beste Leistung abgerufen, von daher sind wir hochzufrieden und stolz auf unser Team.“

Bericht: Tom Hikel

Jugend: U12 qualifiziert sich für die Westdeutschen Meisterschaft in der Premierensaison

Am vergangenen Samstag ist der männlichen U12 des Rumelner TV´s die Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft, welche am 18. Mai in Düren ausgetragen wird, gelungen. Somit gehört das Team zu den 12 besten Mannschaften in ganz Nordrhein-Westfalen und das in ihrer ersten Saison.

Doch bevor die Mannschaft dieses Ziel erreichen konnte, musste sie mindestens ein Spiel beim Qualifikationsturnier im heimischen Krupp-Gymnasium gewinnen, was zugleich den zweiten Platz bedeuten würde und somit die Quali zur WdM. Normalerweise treten bei solch einem Turnier immer vier Mannschaften an, weshalb man eigentlich zwei Spiele gewinnen muss, um sich zu qualifizieren. Jedoch hatte ein Verein zurückgezogen, sodass nur drei Mannschaften dieses Turnier spielten.

Die junge Mannschaft war gewillt sich in ihrer Premierensaison für die Endrunden der NRW-Meisterschaften zu qualifizieren. Bevor es für die Jungs losging, mussten sie das Schiedsgericht stellen. Nachdem Pfeifen ging es endlich los. Der erste Gegner hieß TuB Bocholt. Nach einem intensiven Erwärmen und Einspielen konnte diese Partie beginnen. Die Mannschaft startete nervös, jedoch konnte sie sich den ersten Satz mit 15:12 sichern. Im zweiten Satz spielten die Jungs konzentrierter und konnten sich durch platzierte Bälle einige schöne Punkte erspielen. Dieser Satz konnte mit 15:10 gewonnen werden, was gleichbedeutend mit der Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft war. Nach dem Matchball war der Jubel groß und alle Spieler, Eltern und die beiden Trainer waren erfreut und glücklich. Nun stand auch das zweite Spiel gegen Bielefeld an, welches die Mannschaft ebenfalls problemlos mit 2:0 (15:13;15:12) gewinnen konnte.

Mit dem Sieg beim Qualifikationsturnier konnte sich die Mannschaft in ihrer ersten Saison für die Westdeutsche Meisterschaft qualifizieren und sich eine gute Ausgangslage für das kommende „Highlight“ der Saison erspielen. Nun heißt es weiter fleißig zu trainieren, um bei den NRW-Meisterschaften ein gutes Ergebnis einzufahren. Die Jungs sind motiviert und freuen sich schon auf den 18. Mai.

Bericht: Jonas Gerzar