Herren VL: erfolgreiche Trainingseinheiten der besonderen Art gegen Regionalliga und 3. Liga!

Dem letztjährigen Bezirkspokalsieg des einen Partners Rumelner TV hatte es die neue SG Duisburg zu verdanken, dass es am vergangenen Wochenende nicht zum Ligaspiel nach Haan, sondern zum WVV-Pokalfinale nach Erkelenz ging. Dort wartete im Viertelfinale am Samstag der VBC Paderborn aus der Regionalliga.

Entsprechend motiviert und locker ob der klassischen „wir haben ja nichts zu verlieren“ Situation fuhren die zudem stark dezimierten und ohne Trainer antretenden Duisburger nach Erkelenz. Und siehe da, genau diese Lockerheit ohne Druck agieren zu können zeigte endlich ein bisschen vom Potential dieser Mannschaft. Druckvolle Angaben, gutes Passspiel und variable Angriffe zeigten deutliche Wirkung beim Gegner. Paderborn, ebenfalls nur stark dezimiert angereist, fand während des ganzen Spiels nicht wirkliche Gegenmittel und so kam es zu einem nie erwarteten 3:0 (25:19; 25:21; 25:19) für die Verbandsligatruppe der SG. Unglaublich!

„Gewonnen“ hatte man damit nicht nur das Viertelfinale des Pokals, sondern auch die Teilnahme am Halbfinale mit Anpfiff am Sonntag früh um 10 Uhr an gleicher Stelle. Gegner TuS Mondorf aus der 3. Liga hatte sich tags zuvor gegen den Zweitligisten Human Essen durchgesetzt und zeigte recht schnell, dass sie den vermeintlichen Underdog aus Duisburg ernst nehmen wollten. Die SG dagegen kam nicht so richtig ins Spiel, was vielleicht auch den auf Grund fehlender Spieler (z.B. nur ein etatmäßiger Mittelblocker an Bord) umgestellten Positionen geschuldet war. Mit 13:25 war die Messe im Auftaktsatz schnell gelesen.
Doch die Blau-Roten stabilisierten sich, setzen mit Druckangaben und besserem Passspiel die Leistung vom Vortag fort und zwangen die Mondorfer so in spannende Ballwechsel. Mit 23:25 und 21:25 gingen zwar auch diese beiden Sätze knapp an den Drittligisten, die SGler konnten aber als mit Abstand klassenniedrigste Mannschaft des WVV-Pokalfinalturnieres (sonst nur RL, 3. Liga und 2. Liga in den Viertelfinals) mit dem Einzug ins Halbfinale einen schönen Achtungserfolg erzielen. Darauf lässt sich für die folgenden Ligaspiele sicher aufbauen 😉 .

In der Landesliga verlor die SG Duisburg verdient 1:3 (21:25; 19:25; 25:17; 13:25) gegen den TV Voerde. Erneut fehlten Spieler und es musste insbesondere im Außenangriff improvisiert werden. So fing das Spiel schon sehr unruhig an, aber auch viele direkte Fehler und Probleme in der Annahme führten dazu, dass Voerde eigentlich das ganze Spiel bestimmte. Lediglich im 4. Satz ließ Voerde etwas nach und durch 2 Angabenserien und einer starken Phase konnten die SGler diesen Satz gewinnen. Trainer Torsten Kapturek resümiert: „Gerade für die jungen Spieler sollte diese Partie aber lehrreich gewesen sein, um hoffentlich bald in der Landesliga anzukommen.“

Die Bezirksliga-Youngsters des Rumelner TV hatten an diesem Wochenende spielfrei.

Damen siegen erneut

Am vergangenen Samstag traten die Damen in Moers gegen den 1. VBC Goch an. Ziel war es, sich auch im zweiten Saisonspiel drei Punkte zu sichern.

Doch die Mannschaft kam nicht gut ins Spiel. Unsicherheiten in der Annahme und vergebene Chancen im Angriff führten mit 23:25 zu einer knappen Niederlage im ersten Satz.

Dies wollten die Rumelner Damen nicht auf sich sitzen lassen. Trotz einiger Fehler im Positionsspiel gelang es der Mannschaft im zweiten Satz deutlich besser, ihre Angriffe durchzubringen. Mit 25:15 ging der Satz klar an die Rumelnerinnen.

Der dritte Satz war nun symptomatisch für das ganze Spiel. Wieder ließen die Damen Chancen liegen, die Gegnerinnen aus Goch gingen in Führung. Sollte das ausgegebene Ziel, drei Punkte mitzunehmen, erreicht werden, musste die Mannschaft den Satz drehen. Dies gelang den Damen. Wieder spielten sie ihre Stärken im Angriff aus und holten sich den dritten Satz mit 25:20.

Im vierten Satz führte ein gut gestellter Block der Rumelnerinnen dazu, dass die Gegnerinnen aus Goch ihre Angriffe kaum noch durchbringen konnten. Die Rumelner Damen machten den Sack bald zu und gewannen den letzten Satz deutlich mit 25:15.

Beim Spiel am Samstag, den 06.10. um 15:00 Uhr in der Dietmar-Müller-Sporthalle in Bedburg-Hau geht es nun darum, an Stabilität  und so ohne Satzverlust zu gewinnen.

Volleyballherren : 3x letzte Woche hui, diese Woche pfui!

Nach dem gelungenen Saisonauftakt mit Siegen für alle drei Herrenteams kam schon am zweiten Spieltag im Gleichklang die Ernüchterung. Keines der drei Teams konnte Punkte mitnehmen, allerdings waren die Gründe dafür durchaus unterschiedlich.

In der Verbandsliga musste die SG Duisburg zu einem der beiden Aufstiegsfavoriten der Liga nach Krefeld Verberg. Das erwartet schwere Spiel wurde im ersten Satz zu einem kleinen Fiasko für die SG. 8 Angabefehler und ein gefühltes Dutzend für den Zuspieler unerreichbare Pässe sorgten für eine 25:11 Klatsche, ohne dass sich Verberg groß anzustrengen schien. Doch die Duisburger reagierten, stellten die Annahme komplett um und kamen durch nun deutlich bessere Pässe zu druckvollen Angriffen. Und siehe da, die Verberger gerieten unter Druck und machten auch ein paar leichte Fehler. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel mit wechselnden Führungen, aber keiner Mannschaft gelang es, sich entscheiden abzusetzen. Bei 23:24 Satzball für die SG, eine lange Ralley mit dem glücklicheren Ende bei den Gastgebern, Satzverlängerung. Dann leider der entscheidende Fehler mehr bei der SG und Verberg behielt mit 28:26 den 2. Satz auch zuhause.
Satz drei dann bis zur Satzmitte ganz ähnlich auf hohem Niveau, Duisburg führet 14:12 und stellte dann leider so ein bisschen das Mitspielen ein. Verberg dagegen hielt den Druck aufrecht und konnte mit 25:18 das 3:0 sichern.

Als Fazit des Spiels bleiben 50% Augenhöhe mit einem Aufstiegskandidaten und 50% selber verschuldete Fehler, die es jedem Gegner leicht machen würden. Bis zum Rückspiel viel Arbeit, aber nicht unmöglich 😉 .

Stark dezimiert (nur noch 8 Spieler am Start) aber hoch motiviert fuhren die letzten Jedi-Ritter der Landesliga SG nach Essen zum 2. Spieltag. Auf fast allen Positionen verändert ging es an den Start. Diese Veränderungen waren gleich spürbar, es lief im ersten Satz nicht rund. Einfache Sache für Essen, der erste Satz ging mit 14:25 schnell verloren. Einige taktische Veränderungen, eine klare Ansage beim Seitenwechsel und es wurde besser. Die Pässe erreichten wieder den Zuspieler, druckvoller Angriffe und ab und an ein beherzter Block….leider erreichte der Gegner die Ziellinie im zweiten Satz mit 22:25 noch vor der SG. Diesen Aufwärtstrend nahmen die Duisburger aber mit in den nächsten Satz, spielten noch konzentrierter und druckvoller. Besonders die Aufschläge waren top, und so war es nicht verwunderlich, dass der 3. Satz mit 25:22 an die SG Duisburg ging. Auch den folgenden Satz begannen die blau-roten druckvoll und arbeiteten sich schnell einen komfortablen Vorsprung heraus. In den Köpfen wohl schon im Tie-Break ließ die Konzentration nach und der Vorsprung war dahin. Leider konnte die Fehlerquote nicht mehr eingedämmt werden, auch die Auszeiten halfen nicht mehr und der letzte Satz war mit 18:25 futsch.

Fazit: Die „Rumpftruppe“ hat sich gut verkauft, es war mehr drin, hat aber dieses Mal noch nicht sollen sein.

Die Youngsters der Bezirksliga hatten mit dem Moerser SC III eine ebenfalls jungen, aber gut eingespielten Gegner mit klaren Aufstiegsambitionen vor sich. Gab es im letzten Jahr in gleicher Konstellation noch eine deutliche Klatsche, so konnten die Rumelner nun über weite Strecken gut dagegen halten und zeigten phasenweise gute Angriff- und Blockaktionen. Insgesamt aber gab es zu viele Angabefehler und am Ende konnten sich der MSC mit seinem durchgehend druckvolleren Spiel wieder mit 3:0 (25:17; 25:23; 25:20) durchsetzen. Kein Beinbruch und trotz der Niederlage ein Spiel, was die Fortschritte der Youngsters deutlich machte und die Motivation zur Weiterarbeit bis zum Rückspiel von Trainern und Spielern sicher gesteigert hat 😉 .

Damen: Auftakt in der Bezirksliga

Nach kurzer Saisonvorbereitung startete die erste Damenmannschaft am Samstag in die Saison 2018/19. Am ersten Spieltag der Bezirksliga 6 traten die Damen in, gegenüber der letzten Saison leicht veränderter Konstellation, beim Gastgeber in Kempen an. Mit von der Partie waren drei neue Spielerinnen, die bislang beim Hülser SV spielten.

Die Mannschaft kam gut ins Spiel. Sichere Aufschläge, eine solide Annahme und schnelle Angriffe führten zu einem souveränen Gewinn des ersten Satzes mit 25:15 Punkten für die Damen.

Im zweiten Satz gewannen die Gastgeberinnen aus Kempen an Sicherheit. Kleinere Fehler der Rumelnerinnen führten schließlich dazu, dass der zweite Satz mit 25:21 deutlich knapper gewonnen wurde.

Vor allem Unsicherheiten in der Abwehr, sowie einige Netz- und Aufgabenfehler waren schließlich dafür verantwortlich, dass die Kempenerinnen am Ende des dritten Satzes mit 27:25 Punkten an der Mannschaft des RTV vorbeizogen und den Satz für sich entschieden.

Die Damen wollten dies nicht auf sich sitzen lassen. Kämpferisch und mit einigen wertvollen Punktgewinnen durch Neuzugang und Libera Etienne Kästner drehten die Rumelnerinnen das Spiel wieder und holten mit 25:19 Punkten den vierten und letzten Satz für sich.

Am Ende des ersten Spieltages stand somit der erste Erfolg für die Rumelner Damen vor einigen angereisten Zuschauern. Mithilfe des Publikums sicherte sich die Mannschaft drei Punkte.

Herren: Verbandsligateam mit viel Luft nach oben

Alle, wirklich alle Beteiligten fieberten seit Wochen auf den Beginn der Saison hin. Seit April war klar, dass man etwas Neues beginnen würde, eine lange Zeit bis zum ersten Härtetest. Die Vorbereitungsturniere waren nicht überragend, aber doch mit guten Ansätzen und mit zwei zweiten Plätzen durchaus erfolgreich. Und so war die Vorfreude, aber auch die Nervosität bei vielen schon in der Woche zuvor spürbar gewesen. Auch das Umfeld der SG schien diese Vorfreude zu teilen, mehr als 60 Zuschauer beim ersten Heimspiel im Rumelner AEG ist eine stolze Zahl.

Nur leider nahmen die Duisburger diese Vorfreude- Nervosität mit in den ersten Satz. Gegner Kevelaerer SV, Aufsteiger aus der Landesliga und zumindest den Rumelner Jungs in der SG aus den letzten vier Spielzeiten gut bekannt, spielte einen soliden und druckvollen, aber keineswegs überragenden Part. Bei den SGlern dagegen klappt wenig bis gar nichts. Schlechte Pässe, daraus resultierend wenige ruhige Zuspiele möglich und kaum druckvolle Angriffe. Die gelb-blaue Abwehr aus Kevelaer funktionierte dazu sehr gut, wenig Durchkommen für die Heimmannschaft. Das Satzergebnis von 22:25 hört sich knapp an, resultiert aber eigentlich nur aus mehrfachen Fehlern hüben wie drüben mit den entscheidenden Mehrfehlern bei der SG.
Die Pausenansprache des Trainers war dann kurz und bestand eigentlich inhaltlich nur aus zwei Worten „Ruhe bewahren!“ Die ausgeglichene und gut besetzte Bank machte es zudem in dieser Saison möglich, auf allen Positionen neu zu besetzen, wenn es mal nicht so gut läuft. Und das zeigt leichte, aber letztendlich spielentscheidende Wirkung. In den folgenden drei Sätzen konnten die blau-roten zumindest die Annahme deutlich stabilisieren und entwickelten dadurch einen höheren Angriffsdruck. Es war immer noch nicht überragend und die Fehlerquote war phasenweise deutlich zu hoch, aber zumindest spielte man immer mit Kevelaer auf Augenhöhe oder ein Stück darüber.
Der ausgeglichene und umkämpfte zweite Satz ging mit 27:25 an das Heimteam, Satz drei mit 25:20 gestaltete sich dann schon etwas deutlicher. Satz vier mit ständiger Führung und am Ende ein verdientes, aber wenig spielerisch schönes 25:23 und damit 3:1 für die Hausherren.

Als Fazit beliebt, dass von zwei Mannschaften mit vielen Eigenfehlern (als Beispiel mögen grob geschätzte 20 Aufschlagfehler von beiden Teams herhalten) die mit den leicht weniger Fehlern gewonnen haT. Im Fußball würde man da wohl von einem „dreckigen Sieg“ sprechen. Im Verlaufe der Saison wird die SG sich da steigern müssen, Potential gibt es vor allem in Pass-, Zuspiel -und Blockverhalten.
Die nächste Chance, die Möglichkeiten des Teams auszuloten gibt es schon nächste Woche beim Auswärtsspiel bei der starken Truppe aus Verberg. Auch die haben im letzten Jahr einen Neuanfang gestartet und wollen in diesem Jahr ganz oben mitspielen. Man darf gespannt sein, ob die SG Duisburg sich am nächsten Samstag (29.09.2018) ab 20:00 Uhr in der Turnhalle am Luiterweg in Krefeld Verberg steigern und dagegenhalten kann.

Hinten von links: Tim Gundelach, Sergej Harder, Martin Clausnitzer, Thomas Pusch, Laurence Koopmann, Trainer Markus Moormann.
Vorne von links: RTV-Abteilungsleiter Wolfgang Büschken, Björn Teßmer, Laurin Steinwartz, Tobias Simon, Felix Barra, Arne Moormann, Sebastian Birnbaum, Sven Lottes, FSD-Abteilungsleiter Hans Becker.