Herren BezL: Wichtiger Heimsieg für die SG2

Es war das schwierige Spiel, was zu vermuten war. Libero nicht dabei, zuletzt große Probleme in der Annahme und Ausfälle im Training.

Und so begann der erste Satz auch sehr nervös und mit einer ständigen Verberger Führung bis 10-13. Aber dann wurde das Spiel stabiler und Duisburg konnte sich zunehmend gut im Angriff durchsetzen. Trotz vieler direkter Fehler holte sich die SG den Satz mit 25-20.

Im zweiten Satz konnte die SG zunächst nur mitlaufen und hatte zunehmend Probleme im ersten Pass. Jetzt wurde deutlich, dass es zunehmend auf die Außenangreifer ankommen würde. Mit viel Unruhe, aber guten Einzelaktionen konnte auch dieser Satz mit 3 Punkten Vorsprung gewonnen werden.

Der dritte Satz begann stark mit einer 6-1 Führung. Aber dann wurde erneut das Spiel nervöser und Verberg konnte auch ohne großartigen Angriff punkten. Erst durch eine Abgabenserie und starkem Druck über Außen konnte am Ende der Sieg gesichert werden.

Co-Coach Dirk Wadewitz, der am Seitenrand die Regie für den spielenden Coach übernahme, resümiert am Ende, dass gute Ansätze zu erkennen waren, aber auch dass es trotz vieler Eigenfehler nur durch harmlose Verberger zum Sieg reichte.  Trotzdem ist die jung gebildete SG nun Tabellenführer und auf einem guten Weg.

SG Duisburg gegen Verberger TV 3-0 (-20/ -22/ -21)
Bericht: T. Kapturek

Herren VL: Satz zwei und Tabellenführung „verspielt“ ;-)

Viertes Spiel, vierter Sieg. Die erste Zwischenbilanz der SG ist absolut positiv! Die Stimmung auf und um das Feld herum ist super (alleine 20 mitgereiste Fans zeugen davon, vielen Dank dafür!), die Jungs begeistern immer wieder durch druckvollen und dynamischen Volleyball. Der Kader ist an sich schon groß und sehr ausgeglichen, und wenn dann doch mal, wie beim Spiel gegen den Osterather TV,  zwei wegen Verletzung und Krankheit ausfallen, dann kommt einfach ein alter Bekannter daher und steigt auch noch mit ins Boot.  
Nur den kleinen spielerischen  Auszeiten zwischendurch ist es zu verdanken, das Sätze am Ende dann doch noch mal knapp werden oder ganz verloren gehen.

Der Dank geht an die zahlreichen mitgereisten Fans, die auch bei Auswärtsspielen für eine tolle Stimmung sorgen

Der frühe Beginn gegen die sympathische Truppe aus Osterath stellt die SG am Samstag erst mal vor  stautechnische Probleme. Dazu war die Halle zunächst noch anderweitig besetzt, der Beginn war holprig und unrund. Das galt auch für das Spiel der SG, es lief nicht schlecht, aber irgendwie auch nicht so richtig gut. Bis zum 10:10 ging es einfach nur hin und her. Beide Teams konnten ihr sideout halten, mehr aber auch nicht. Keine guten Blockaktionen, wenig Zugriff in der Abwehr, ein zähes Ringen. Das zog sich weiter bis zum 17:17, dann endlich druckvollere Angaben und zwei gute Blocks, dazu eine plötzlich agile Feldabwehr, schnell stand es 22:17 für die Blau-Roten. Das musste es doch eigentlich sein, zumal kurze Zeit später 24:20 auf dem Anzeigetableau zu lesen war. War es dann auch, aber doch noch mal knapp mit 25:23 zum Satzgewinn.

Satz zwei dann Osterath zunächst in Führung, wieder kein schlechtes Spiel der SG, aber irgendwie fehlte der letzte Biss, der letzte Wille, die Ballgier. Osterath spielte auch nicht überragend, aber solide fehlerfrei mit einer sehr guten Feldverteidigung, viel zu wenig Druck in den Angriffsaktionen der Duisburger. Das Blatt wendete sich Mitte des Satzes, die SG mit klareren Aktionen und schnellen Punkten. Bei  17:14 eine erste größere Führung. Dann folgte aber leider die schon fast traditionelle kollektive SG-Auszeit, vor allem in der Annahme. Kein Pass fand problemlos den Zuspieler, ohne große Anstrengung gelang Osterath die Wende, 17:21 aus SG-Sicht. Dazu folgten bei den nächsten Ballwechseln zwei glückliche Netzroller für die Heimmannschaft, der Satz war mit 20:25 verloren.

Das war, wie so oft, der offensichtliche Weckruf! Satz drei ohne großen Anlauf mit voller Dynamik und großer Wucht wurde endlich zu einer Demonstration, zu was die SG eigentlich im Stande ist. Der Block erwies sich als wahre Mauer und der oben schon angedeutete Rückkehrer und Rumelner Damentrainer Andre Engel  schraubte diesen sogar noch ein Stück höher als sonst. In der Feldabwehr wurde mit Gier „gekratzt“ und für unmöglich gehaltene Bälle geholt. Und im Angriff krachte es so manches Mal ganz ordentlich auf des Gegners Hallenhälfte. 25:11!

Partytime nach dem Spiel, drei weitere Punkte „im Sack“

Der vierte Durchgang nicht mehr ganz zu wuchtig, aber immer noch mit guter spielerischer Dominanz. Über 8:5, 15:9 und 19:15 ging es zu einem eigentlich nie gefährdeten Satzgewinn von 25:17, drei weitere Punkte in Richtung Tabellenspitze.

Die ist aber (nur) auf Grund des schlechteren Ballverhältnisses gegenüber Mitbewerber Würselen erst mal Vergangenheit. Kein Beinbruch, aber es muss konzentriert weitergehen. Schon der nächste Gegner ist ein alter Bekannter und hat der SG schon manch schwieriges Spiel bereitet. Am Samstag, 16.11.2019 geht es ab 18 Uhr in der TH des Krupp Gymnasiums gegen den Kevelaerer SV, da wäre ein Leistung wie im dritten Satz des beschrieben Spiels sicher nicht die schlechteste Idee der SG! 😉

Kreispokal am Sonntag (27.10.) im AEG

Am Sonntag, dem 27.10. kämpfen acht Duisburger Damenteams um den Titel des Kreispokalsiegers. Die Vorrunde beginnt ab 10 Uhr, die Finalspiele sind für 14 Uhr angesetzt. Der Sieger qualifiziert sich für die nächste Runde, den Bezirkspokal. Für ausreichend Verpflegung ist gesorgt (Pizzaschnecken, Kuchen, Muffins, Brezel, Salat, belegte Brötchen, Kaffee, Bier, Softdrinks, Wasser).

Die 1. Damen-Mannschaft vom Rumelner TV will den Schwung aus der Liga mit in den Pokal nehmen. Denn dort, in der Landesliga, konnten die ersten drei Spiele allesamt gewonnen werden, man verbringt die Herbstferien sogar auf dem ersten Tabellenplatz.

Nachdem das Lokalderby gegen Baerl zu Saisonbeginn 3:1 gewonnen wurde, folgte am 2. Spieltag mit dem TSV Weeze ein Gegner, der letzte Saison den dritten Platz in der Landeliga erreicht hatte. Doch schon am 1. Spieltag konnte dieser gegen Geldern, wie Rumeln Aufsteiger aus der Bezirksliga, keinen Satz gewinnen. Dementsprechend sollten auch für den RTV drei Punkte her. Das ganze Spiel verlief eindeutig, die Rumelnerinnen waren drei Sätze lang überlegen und konnten deutlich (25:21, 25:12, 25:17) mit 3:0 gewinnen.

Nur eine Woche später folgte das dritte Saisonspiel. Dort traf die 1. Damen auf die dritte Mannschaft vom TV Gladbeck, ein bis dahin unbekannter Gegner. Der Beginn des ersten Satzes wurde komplett verschlafen, die Annahme war quasi nicht vorhanden und ein Aufschlagfehler folgte dem nächsten. Erst als der Rückstand schon mehr als zehn Punkte betrug, konnte der RTV sich fangen und kam besser ins Spiel. Dennoch wurde der Satz verdient mit 20:25 verloren. Im zweiten Satz dann ein komplett ausgeglichenes und hochklassiges Spiel mit leichten Vorteilen für Rumeln. Dennoch brauchte es drei Satzbälle bis zum Satzausgleich (26:24). Im dritten Satz zeigte der Rumelner TV dann, was er kann. Fast keine Eigenfehler und druckvolle Aufschläge führten zur zwischenzeitlichen 18:5-Führung und dem 25:16-Satzgewinn. Der anschließende vierte Satz sollte dann der letzte sein. Die Rumelnerinnen spielten konstant zu Ende und gewannen 25:19 und somit die nächsten drei Punkte.

Mit dieser Form soll in heimischer Halle zum ersten Mal der Kreispokal nach Rumeln geholt werden. Auch wenn dies keine leichte Aufgabe wird, denn mit dem TuS Baerl und den Freien Schwimmern Duisburg kämpfen zwei weitere Landesligisten um den Titel. Wenn ihr also noch nichts vor habt, kommt ins AEG,  neben vielen tollen Spielen wird es auch ein großes Catering mit vielen selbstgemachten Speisen und Getränken geben. Vamos!

Herren VL: Zur Tabellenspitze geeiert!

Spiele werden im Kopf entschieden, ok, fünf Euro ins Phrasenschwein. Was bei voller Konzentration zu Höchstleistungen führen kann, kann sich aber genauso ins Gegenteil verkehren, wenn die Einstellung eben nicht ganz bei 100% ist. Die SG Duisburg tat sich über weite Strecken des Spiels vor allem mit der eigenen Einstellung schwer, Gegner SV Neptun Aachen hatte aber zum Glück noch weniger zu bieten.

Die Vorzeichen waren jedem klar: die SG will oben mitspielen, Aachen hatte bisher noch keinen einzigen Satz gewonnen. Dazu traten die Printenstädter nur mit einem Minikader von 7 Spielern an, was sollte da aus SG-Sicht schon passieren. Und so wurde locker losgelegt. Die 1:3 Führung für Aachen, großzügig unterstützt durch zwei Netzrollerangaben, konnte verschmerzt werden, die Heimmannschaft ging dann schnell in Führung und baute sie kontinuierlich aus. Meist reichte schon eine platzierte Angabe, um die Aachener in Bedrängnis zu bringen, den Rest erledigte die SG mit guten Block- und Abwehraktionen. Sehr leicht ging es über 10:5 zum 16:11. Die SG bestimmte, wer den Punkt machte. Entweder mit Druck auf die eigene Habenseite, oder mit unglaublichen Fehlern für die Aachener Seite.  Der Satz plätscherte so vor sich hin, riss niemandem vom Hocker und endete mit 25:18 für die Duisburger. Immerhin!

Satz zwei dann mit überwiegend neuer Besetzung auf der SG-Seite und leider auch mit neuer, noch höherer Fehlerquote. Die Aachener wussten wahrscheinlich gar nicht so richtig, wie ihnen geschah, ohne große Anstrengung gingen sie in Führung und bauten diese sogar aus. 4:11, 7:13 und 14:19 die Zwischenstände aus SG-Sicht, unglaublich! Doch irgendwie bekamen die blau-roten den Bogen noch, glichen bei 21:21 aus und machten mit 25:23 den Satz zu. Immer noch nicht schön anzusehen, aber wenigstens spannend.

Das war anscheinend der Weckruf, den es gebraucht hatte. Endlich war mehr Dynamik auf dem SG-Feld, mehr Präzision, mehr Sicherheit. Die Aachener konnten zwar einige der wuchtigen SG-Angriffe abwehren, waren aber immer in der Defensive und irgendwann war der SG-Druck dann doch zu groß. Von 5:3 ging es auf 13:3, bei 18:7 war der Satz entschieden und mit 25:11 waren die nächsten drei Punkte sicher.

Keine Glanzleistung, aber auch diese Spiele muss man gewinnen, wenn man oben mitspielen will. Und das tun die Jungs aus Duisburg jetzt, aktuell grüßen Sie sogar von ganz oben. Eine schöne Momentaufnahme, an die man sich gewöhnen könnte, freiwillig will das Team den Platz auf jeden Fall nicht wieder räumen ;-). Durch die Herbstferien ist der Platz zumindest für die nächsten drei Wochen safe, danach gilt es am 9.11.2019 zur frühen Stunde um 12 Uhr gegen den Osterather TV den Platz an der Sonne zu verteidigen.

RTV-Volleyballer Julian Hikel in die NRW-Auswahl berufen

Anfang Oktober trafen beim traditionellen Büdenbender-Volleyballturnier im münsterländischen Senden die Regionalauswahlmannschaften Nordrhein-Westfalens aufeinander. Und mit dabei im Team Ruhrgebiet waren auch die beiden Rumelner Talente Julian Hikel und Marten Kindermann, die in der erfolgreichen U16 Jugend des RTV spielen.

Auch wenn im Turnierverlauf um Siege und Treppchenplatzierungen gekämpft wurde, so ging es doch in erster Linie darum, den anwesenden Auswahltrainern möglichst viele Argumente für eine Nominierung in den NRW-Auswahlkader zu geben. Dessen Chefcoach Oli Gies ist übrigens ein RTV-Eigengewächs und spielte viele Jahre erfolgreich im Rumelner Bundesligateams.

Und obwohl beide RTV-Jungs zu den jüngsten Spielern der 45 teilnehmenden Spieler gehörten, gab es am Ende Positives zu vermelden. Julian Hikel wurde offiziell in den 18er NRW-Auswahlkader berufen und wird sich in den nächsten Monaten bei den Lehrgängen mit dem Team auf die Bundespokalturniere vorbereiten. Marten Kindermann ist als Perspektivspieler weiterhin im Notizbuch des Auswahltrainers notiert.

Bericht: Tom Hikel