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Herren VL: das war knapp!

Karnevalssamstag zu spielen ist eh schon unglücklich! Eine hohe Ausfallquote an Spielern, dazu ging es noch auswärts gegen eine Mannschaft, gegen die die Spiele in den letzten Jahren immer eng waren, das macht es auch nicht einfacher. Und genau so war es dann auch!

Weit im Vorfeld war klar, die Spielerdecke (vor allem auf den Angriffspositionen) wird dünn, sehr dünn sein. Doch es gab kurz vor dem Spiel auch ein paar positive Signale. Ex RTV-ler Nils Lieber erklärte sich bereit, der SG ein weiteres Mal aus der personellen Patsche zu helfen und der Mitkonkurrent um den Aufstieg aus Würselen patzt ein klein wenig und gab eine Punkt ab.  Umso wichtiger, dass die Duisburger beim Kevelaerer SV nichts liegen ließen.

Der Einstieg in das Match gelang dann auch sehr gut. Druckvoll in den Angaben oder mit guten side-out Aktionen setze sich die SG schnell ab, führte mal mit 3, mal mit 6 Punkten und hatte alles im Griff. 25:21 das zufriedenstellende Satzende.

Im zweiten Durchgang kam dann aber auf dem Feld etwas Unruhe auf. Die Offensive nicht mehr so durchschlagskräftig, vor allem in den langen Ralleys wurden oft falsche Entscheidungen getroffen. Dazu spielte sich Kevelaer deutlich besser ins Match und einige, zumindest diskussionswürdige Entscheidungen des Schiedsgerichts gingen alle gegen die SG. Bis zum 17:17 ausgeglichen, dann Kevelaer mit einem kleinen Lauf und mit den entscheidenden Punkten zum 23:25 Satzverlust der Blau-Roten.

Abschnitt drei begann dann direkt nach dem ersten gespielten Punkt mit einer langen Unterbrechung. Das Schiedsgericht entschied zunächst auf Aufstellungsfehler bei der Heimmannschaft. Nach minutenlangen Diskussionen war dann klar, dass der Fehler wohl eher beim Eingeben der Aufstellung in den elektronischen Spielberichtsbogen passiert war. Kann passieren, eigentlich kein Problem, früher hätte man das einfach „überschrieben“ und weiter geht es. Digital ist das aber leider nicht möglich. Also weitere Diskussionen, wie nun zu verfahren sei, und als der modus operandi endlich gefunden war, ging es nach gefühlten 10 Minuten endlich weiter. Und wie! Die von der Pause offensichtlich nicht irritierten Duisburger „überspielten“ die Blau-Gelben aus Kevelaer förmlich, machten offensiv mächtig Druck und kratzten zusätzlich alles vom Boden, was von der anderen Netzseite kam. 25:10!

Vierter Satz, die Entscheidung über volle drei Punkte oder Punkteteilung. Es entwickelte sich mal wieder ein Krimi à la SG. 3:6 für Kevelaer, dann 12:8 für die SG. Auf beiden Seiten klasse Aktionen im Wechsel mit leichten Fehlern. Alternativ auch lange Ralleys mit positivem Ende hüben wie drüben. Bei 19:19 wieder ausgeglichen, dann im schönen Wechsel Punkte bis zum 23:23. Das Drama nimmt seinen Lauf, Satzball Kevelaer, krachend abgewehrt. Zweiter Satzball Kevelaer, zweiter Monsterangriff Blau-Rot, 25:25. Endlich Matchball für die SG und diesen nutzen die Duisburger tatsächlich zum viel umjubelten 27:25 und damit zum 3:1.

Das war knapp und zeigt, dass die SG noch viel Arbeit vor sich hat, bis der erhoffte Aufstieg in trockenen Tüchern ist. Schon der nächste Gegner (AVC Köln) beim kommenden Heimspiel (Samstag, 29.02.2020 um 19:30 Uhr) hatte es dem Spitzenreiter im Hinspiel ebenfalls sehr schwer gemacht. Mit der Unterstützung von hoffentlich vielen Zuschauern wird die SG versuchen, weiter keine Punkte abzugeben, um beim Showdown mit Würselen am 14.3.2020 mit möglichst guter Ausgangsposition antreten zu können. Die Jungs hoffen wieder auf ein volles Haus und stellen die benötigten Getränke für die Party selbstverständlich wieder zur Verfügung ;-)!

männliche Jugend: 3x weiter, 1x leider „raus“

Bei der männlichen Jugend gibt es wieder viel Positives von den Qualirunden zu vermelden, ein Team blieb aber leider auch „auf der Strecke“.

Die U20 konnte mit Siegen gegen Langenfeld und den CVJM Siegen bei einer Niederlage gegen den TuB Bocholt den zweiten Platz erreichen und fährt damit zur Westdeutschen.

Nicht ganz so erfolgreich war die U18 ,hier reichte es nur zu einem Sieg gegen Goch. Bei zwei Niederlagen gegen Moers und Gievenbeck hieß das in der Endabrechnung Platz drei und leider das Ende der Saison

Aufgrund ihres Abschneidens in der NRW-Liga und des Heimvorteils in der Halle des Krupp Gymnasiums ging die mU16 als Favorit in die Quali B Runde.

Und dies wurde auf dem Spielfeld eindrucksvoll untermauert, mit drei 2:0 Siegen konnte man als Gruppensieger das Ticket zur westdeutschen Meisterschaft in Bielefeld lösen. Nach zwei relativ deutlichen Siegen gegen den VC Reken und den Meckenheimer SV gab es aber im letzten Spiel gegen den TV Hörde einen Vorgeschmack auf die Titelkämpfe, denn nach sehr deutlichem ersten Satz kämpfte sich der Gegner zurück und die Teams boten dem Publikum einen intensiven und packenden zweiten Durchgang, der knapp an die Rumelner Jungs ging.

Bericht: Tom Hikel

Die U13 vom RTV hat sich mit drei glatten Siegen für die Quali B zur Westdeutschen Meisterschaft qualifiziert.

Im ersten Spiel des Viererturniers taten sich die jungen Rumelner zunächst gegen das Team vom TVA Hürth schwer. Eine Auszeit bei 14:14 hatte dann aber die erhoffte Wirkung und fortan wurde es deutlicher. Der RTV gewann 25:18 und 25:13.

Im zweiten Spiel gegen den Erkelenzer VV genügte eine gute Leistung am Aufschlag zu einem überdeutlichen 25:6 und 25:5 gegen den Erkelenzer VV.

Wie erwartet wurde das abschließende Spiel gegen TB Höntrop das entscheidende Spiel um den Gruppensieg. In einem engen ersten Satz konnte sich der RTV knapp mit 25:22 durchsetzen. Auch im zweiten Satz blieb es bis zum 11:11 eng, danach konnte der RTV immer besser sein Spiel durchsetzen und sich mit einem souveränen 25:15 den Gruppensieg ohne Satzverlust sichern.

Bericht: Frank Fischer

Männl. Jugend: Großeinsatz aller Teams in den Quali-Runden am Wochenende

Erfreuliches gibt es mal wieder aus der männlichen Jugend zu berichten. Gleich vier Teams haben die jeweiligen Qualifizierungsrunden zu den westdeutschen Meisterschaften erreicht und wer am Wochenende viel Zeit und Lust hat, der kann gleich drei Teams in der heimischen Halle am Krupp Gymnasium lautstark unterstützen und nicht nur die Daumen drücken!

Los geht es am Samstag, 15.2.2020, mit der männlichen U18. Das Team kämpft ab 14 Uhr im Krupp Gymnasium gegen die traditionell starken Teams vom Moerser SC, dem 1. VBC Goch und dem TSC Gievenbeck um das Ticket zur westdeutschen Meisterschaft. Im Modus jeder gegen jeden muss mindestens Platz zwei erzielt werden, schwierig genug  in dieser stark besetzten Gruppe.

Einige der U18- Jungs müssen gleich am folgenden Sonntag, 16.2.2020, mit der männlichen U20 wieder „ran“. Für die Truppe, die es schon mehrfach zu westdeutschen Meisterschaften geschafft hat, wird es in Bocholt gegen den dortigen TuB, die SG Langenfeld und den CVJM Siegen ebenfalls ein hartes Stück Arbeit werden, die Quali erfolgreich abzuschließen. Die Rahmenbedingungen sind die gleichen, jeder gegen jeden, Platz zwei reicht, Platz eins bringt bei der Auslosung aber eine bessere Ausgangsposition.

Die andere „Hälfte“ der U18 vom Samstag hat es aber auch nicht besser, sie spielt ebenfalls am Sonntag schon wieder mit den Kollegen aus der männlichen U16, muss dafür aber zum Glück nicht reisen. Ab 11 Uhr geht es im Krupp-Gymnasium gegen den TV Hörde, den VC Reken und den Meckenheimer SV. Schwer zu sagen, wer sich hier durchsetzen wird, aber die Rumelner Jungs rechnen sich gute Chancen aus, es unter die ersten beiden zu schaffen.

Und da die Netze im Krupp schon mal hängen, schließt sich die männliche U13 gleich um 15 Uhr mit Ihrer Qaulirunde A an. Die jüngsten Volleyballer sind traditionell mit ihren Meisterschaften etwas später dran und so geht es gegen den Erkelenzer VV, den TV Hürth und den TB Höntrop um die Qualifikation zur Quali B.

Volles Programm also an Samstag und Sonntag. Wer da mit Langeweile zuhause bleibt, ist selber Schuld ;-)!

Herren VL: kurzes Gastspiel in Aachen

Tabellenerster gegen Tabellenvorletzten, das klingt im Vorfeld deutlich, das ist es im Nachhinein dann auch gewesen. Nur so ganz ohne kleine „Problemchen“ geht es ja bei der SG nie ;-)!

12h vor dem Spiel zeichneten sich doch ein paar kleine Sorgenfalten auf dem Gesicht des Trainers ab! Ganze 8 Spieler standen nach seiner Kenntnis auf der sicheren Anwesenheitsseite, inklusive 1x leicht Knie, 1x leicht Schulter und 1x leicht Rücken. 5 Angreifer für fünf Positionen, das könnte dann doch im worst case eng werden. Dazu zwei, die per Zug aus Dortmund oder per Zug und anschließendem Elterntaxi (Danke noch mal an Spieler und Spielervater dafür ;-)!!) aus Münster mit fraglicher Ankunftszeit nachkommen wollten. Daher wurde zur Sicherheit flugs Nachwuchsspieler Lukas Lemken aus der Zweitvertretung der SG ins Auto eingeladen und los ging es dann zur weitesten Auswärtsfahrt der Saison.

Am Ende waren dann doch alle halbwegs pünktlich und halbwegs fit anwesend und konnten auch zum deutlichen und ungefährdeten 3:0 beitragen. Spaß haben und spielerisch variable schöne Aktionen kreieren war die Vorgabe des Trainers, die die Jungs 1:1 umsetzten. Endlich mal drei Sätze konzentrierte, aber durchgehend lockere Stimmung ohne große Schwankungen. Lukas Lemken gab seinen Einstand als Verbandsligaspieler und machte seine Sache in Annahme und Angriff sehr gut. Mit 25:15, 25:19 und 25:16 gab es dann das Ergebnis, was im Vorfeld auf Grund der Tabellenkonstellation die meisten auch erwartet hatten.

Weiter geht es schon am Montag, 3.2.2020 gegen den Osterather TV. Um 20 Uhr erwarten die SG-Jungs ihre Fans wieder in der heimische Halle am Krupp-Gymnasium, um möglichst die nächsten drei Punkte gegen den aktuell Tabellendritten einzufahren. Die Rahmenbedingungen sind wie immer, für Unterhaltung und die Getränke sorgt die SG 😉