Herren 1: Den einfachsten Job hat wohl der Trainer!

Als Trainer der Rumelner Herrentruppe kann man derzeit gut leben. Egal, wen er aufstellt, egal, ob er mitten im Satz in der Auszeit das System komplett umstellt, die Jungs sind heiß und eilen ohne Satzverlust von Sieg zu Sieg. Die einzig schwere Entscheidung des Coaches ist meistens, wer von den 14 Spielern nicht mit auf den Spielberichtsbogen darf, weil dieser leider nur 12 Eintragungen zulässt. So auch heute beim Spiel gegen TuS Maccabi Düsseldorf.

Zunächst soll aber noch kurz vom vorletzten 3:0 Sieg der Blauen berichtet werden. Anlässlich des Kreispokalfinales des Volleyballkreises Duisburg standen sich Mitte Dezember die Männer vom TuS Baerl und die Rumelner Herren gegenüber. Ein ziemlich ungleiches und einseitiges Duell, wie sich schnell herausstellte. Zu dominant und druckvoll waren die Rumelner in Angabe und Angriff, Baerl, eh schon mit nur kleiner Truppe angereist, konnte nur ganz selten einen sauberen Pass bringen und hatte dementsprechend große Probleme, den Ball im gegnerischen Feld unterzubringen. Mit dem 3:0 wiederholten die RTV-ler ihren Pokalsieg vom vergangenen Jahr und nahmen verdient den Siegerpokal, den Siegerball und ein Heimspiel in der nächsten Runde des Bezirkspokals am 19. Februar 2017 gegen die MTG Horst aus der Verbandsliga mit. Das wird dann im heimischen AEG mal ein guter Gradmesser, wie weit die Jungs wirklich schon sind und wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung von den Fans ;-).

Heute dann im Ligaspiel gegen TuS Maccabi Düsseldorf zeigte sich recht schnell, dass von Weihnachtsspeck und Silvesterkater bei den West-Duisburgern nichts zu spüren ist. Alle 14 Spieler in der Halle, dazu fast die gesamte Damenmannschaft als Unterstützung (Danke Mädels, das ist klasse!), da konnten die 12 für den Spielberichtsbogen auserwählten ja gar nichts falsch machen! Und das taten sie auch nicht, zu 17, zu 17 und zu 13 wurden die Landeshauptstädter deutlich und souverän in 58 Minuten besiegt. Und es klappt wirklich fast alles. Fast keine Angabefehler, aber viele direkte Punkte mit Druckangaben! Bis auf wenige Ausnahmen kam der Pass dahin, wo er hingehört! Variables und kraftvolles Angriffsspiel über wirklich alle Positionen, auch und gerade aus Danke-Situationen heraus! Und als absolute Krönung mehrere beeindruckende Blockaktionen fast senkrecht zurück in das gegnerische Feld. Egal, wen der Trainer auf das Feld schickte (alle 12 kamen fast gleichmäßig zum Einsatz), ein jeder fügte sich nahtlos in diese gute Leistung ein. So macht das Spaß!

Damit ist alles für das Spitzenspiel nächsten Sonntag gegen den Tabellenzweiten ART Düsseldorf III vorbereitet. Die Düsseldorfer sind die einzige Mannschaft, die im Hinspiel gegen den jetzigen Tabellenprimus knapp mit 3:2 gewinnen konnten (das sind übrigens die einzigen drei Sätze, die bisher abgegeben wurden 😉 ). Gewinnen die Rumelner auch dieses Spiel, so bauen sie ihren Vorsprung von jetzt 4 Punkten noch weiter aus und sind wohl nur noch schwerlich von den Aufstiegsplätzen zu verdrängen.

2 Gedanken zu „Herren 1: Den einfachsten Job hat wohl der Trainer!“

  1. Ich habe die Damenriege beim Herrenspiel nicht gesehen, und umgekehrt auch wenige Herren (Dank an die von mir) beim Damenspiel.

    1. Hallo Herr oder Frau Zimmer,
      dann würde ich zumindest für das Herrenspiel „Fielmann“ empfehlen ;-). Ich habe mindestens 8 junge Damen gezählt. Über das nachmittägliche Auswärtsspiel der Damen kann ich nichts sagen, ich war nicht da, weiß aber von mindestens drei anwesenden Herren.
      Da Sie nur diesen Inhalt des Artikels für so wichtig erachtet haben, ihn zu kommentieren, wird Ihnen der Rest sicher gefallen haben. Das freut mich! 😉

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