Herren: VL: Mühsame Rückkehr zum Ligaalltag, LL-Truppe verliert erneut

Nach dem emotionalen Highlight der Vorwoche mit dem rasanten Sieg gegen den Tabellenführer war die Aufgabe für die Verbandsliga-Truppe in dieser Woche gegen den Tabellenletzten aus Haan klar. Drei Punkte sollten es sein, nichts verschenken und die guten Leistungen bestätigen. Drei Punkte wurden es dann auch, nicht glanzvoll, aber Auftrag erfüllt.

Bei der LL-Reserve dagegen ist der Abstieg wohl kaum noch zu verhindern. Wieder mal hatte die Truppe trotz eines zahlenmäßig großen Kaders alle Mühe, ein spielfähiges Team auf die Beine zu stellen. Ein roter Faden, der sich in Training und Spielen durch die ganze Saison zieht, das war sicher anders geplant.

In etwa wie geplant läuft es dagegen beim Verbandsligateam. Die Truppe hat sich einen gesicherten Platz im oberen Drittel erkämpft, schöpft aus einer großen Spielerdecke mit der richtigen Einstellung zum Team und zeigt (ab und zu ;-)) auch mal das Potential, welches in ihr schlummert. Genauso ab und zu war es im Spiel gegen das Tabellenschlusslicht vom Haaner TV. Schwieriger und holpriger Beginn, ein durchaus knapper Mittelsatz und das souveräne Ende.

Der Beginn war mühsam und eichhörnchenmäßig. Obwohl im Vorfeld die üblichen Sprüche von wegen „jeden Gegner ernst nehmen“ und „genau so konzentriert spielen“ ausgiebig diskutiert wurden, kamen die blau-roten doch nicht so richtig in den Tritt. Hier ein paar Ungenauigkeiten in der Annahme, da ein wenig zu unbeweglich in der Feldabwehr. Dazu einige direkte Angriffe in den Block, die entscheidenden paar Prozent fehlten, Haan blieb auf Augenhöhe bis zum 15:15. Dann aber doch zwei, drei gelungene Aktionen mit deutlich mehr Zug, eine klarerer Körpersprache und die entscheidenden Punkte zum 25:22 waren erzielt.

So ging es dann in Satz zwei auch erst mal weiter. Die Annahme war nun stabiler und wirkte souverän, die Angriffe variabler und genauer und die Feldabwehr holte einige Bälle, die im ersten Satz noch auf den Boden gefallen wären. Die Hausherren setzten sich ab, bei 20:13 schien auch dieser Satz entschieden. War er aber leider nicht, und das lag an zwei Faktoren. Zum einen an einer durch den Trainer vorgenommene, spielerische und taktische Umstellung bei der SG, die nicht so recht funktionierte. Zum anderen aber auch an einem sehr aufschlagstarken Haaner Spieler, der nun eine Serie krachender Angaben im Feld der Duisburger platzierte. Bei 22:23 drohte der Satz tatsächlich noch mal zu kippen, doch die Duisburger Jungs schafften die Wende und machten, wenn auch erst in der Verlängerung, mit 26:24 den zweiten Satz klar.

Damit war der Bann gebrochen. Alle schienen wach und deutlich fokussierter, Haan konnte nicht mehr mithalten und auch die Mitte des Satzes erneut vorgenommene personelle und taktische Umstellung hatte jetzt keinen Einfluss mehr auf den Spielverlauf. Mit 25:10 ging Satz drei und damit das Spiel zu Ende.

Damit steht die SG weiterhin auf einem guten vierten Platz. In der nächsten Woche warten dann zwei schwere Aufgaben auf das Team. Am Samstag geht es erst auf den Weg nach Bedburg-Hau, um am Abend um 19:00 Uhr gegen den dortigen SV zu bestehen. Die Bedburger stecken ebenfalls im Tabellenkeller etwas fest, haben aber zuletzt gegen die Spitzenteams aus Verberg und Moers zumindest punkten können. Keine 24 Stunden später steht dann um 12 Uhr in Essen das WVV-Pokalspiel gegen den Drittligisten Solingen an. Teil eins des Wochenendes ist Pflicht, Teil zwei dagegen Bonus mit Erinnerungen an die letzte WVV-Pokalrunde, wo die SG ja durchaus eine paar Highlights setzen konnte ;-)!

TV Voerde gegen SG Duisburg 3:0 (25:14 25:19 25:19)

Das letzte Aufgebot!

Bedingt durch Krankheit, Verletzung und Verhinderung fuhren gerade mal 7 Spieler plus Spielertrainer und Co-Trainer zum Auswärtsspiel nach Voerde. In der Anfangsphase ging es noch hin und her. Aber schnell konnte sich Voerde absetzen und den Satz sicher gewinnen. Der einzige SG-Diagonalspieler verletzte sich dann auch noch an der Kapsel und konnte nicht weiter spielen. Im 4-2-System spielte die SG dann weiter und konnte in Phasen sogar gut mitspielen. Aber wieder mal schlichen sich zu viele direkte Eigenfehler ein und das Spiel ging letztlich klar verloren.

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