Herren OL: das volle (Kontrast-)Programm!

Zwei Spiele an einem Wochenende sind wenig glücklich, zumal wenn dieses Wochenende laut Plan eigentlich spielfrei gewesen wäre und einige Spieler extra genau hier Privates/Urlaub geplant hatten. Aber in Zeiten von Corona ist nichts planbar, und so hatte die SG innerhalb von weniger als 24 Stunden zwei Spiele in nicht voller Besetzung zu absolvieren, die gegensätzlicher nicht hätten sein können.

Am Samstagabend kam das Tabellenschlusslicht von Bochum-Grumme in die heimische Krupphalle. Eine Niederlage bedeutete für die sympathische Truppe den sicheren Abstieg, ein Sieg hätte die Hoffnung am Leben gehalten. Und so legten die Bochumer gleich gut los, übernahmen im ersten Satz schnell die Führung und spielten absolut nicht wie ein Absteiger. Die SG zeigte keine schlechte Leistung, kam aber nicht richtig in den Rhythmus und gab den Satz verdient und deutlich mit 18:25 ab.

Das änderte sich zum Glück dann ab dem zweiten Durchgang schnell, deutliche bessere Aktionen und druckvolles Spiel bei den Hausherren,  wenig Gegenwehr von Bochum. Satz zwei mit 25:13 sehr überlegen für die SG, die Sätze vier und fünf vom Ergebnis her deutlich knapper, aber immer mit SG-Führung  von 2-3 Punkten endeten beide 25:23.

Sonntagnachmittag dann ging es zum Tabellenführer nach Iserlohn. Und hier lief es genau anders herum! Die SG startete druckvoll und mit vielen guten Aktionen, war stark in Annahme, Block und Feldabwehr und brachte die eigenen Angriffe gut durch. Die Gastgeber spielten ebenfalls druckvoll und auf hohem Niveau, es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel mit deutlichen Vorteilen für die Duisburger. Iserlohn wurde zunehmend nervöser, was das ein oder andere unnötige Wortgefecht am Netz deutlich zeigte. Doch die SG-Spieler ließen sich nicht beirren und machten mit 25:19 den Sack recht deutlich zu.

In Satz zwei dann direkt zu Beginn ein kleiner Durchhänger der Duisburger, Iserlohn zog auf 13:5 davon. Der Rest des Satzes dann wieder auf Augenhöhe mit den besseren Aktionen bei der SG, die Aufholjagd wurde aber letztendlich nicht belohnt, die Hypothek vom Satzanfang war zu groß. Knappes 22:25 für Iserlohn.

Die kleinen Durchhänger waren dann leider aber die Vorlage für die beiden folgenden Sätze. Die SG spielte zu 90% druckvoll, variabel und mit einer sehr geringen Fehlerquote auf sehr hohem Niveau. Klasse Ballwechsel und Aktionen in allen Mannschaftsteilen hüben wie drüben. Aber immer dann, wenn es bei den Gästen nicht so ganz passte, gaben sie 2-3 Punkte am Stück ab und so war das 21:25 in Satz drei nicht zu verhindern.

Der vierte Durchgang dann ganz ähnlich, weiter ein absolutes Topspiel. Ein, zwei Durchhänger der SG reichten Iserlohn aber, drei bis vier Punkte Vorsprung zu erzielen. Bei 16:20 wurde es eng, bei 20:23 noch enger. Dann wieder starke Dominanz bei der SG, 23:23. Der nächste Ball endete mit einem krachenden Block der Duisburger und Satzball. Dachten alle. Nur der zweite Schiedsrichter hatte eine Netzberührung eines SG-Spielers gesehen, eine sehr exklusive Ansicht nach Meinung des beteiligten Spielers und aller anderen SG-ler. Und in der Situation sicher unglücklich und spielvorentscheidend, denn der nächste Block landete knapp im Aus, Punkt, Satz und Spiel für die Iserlohner. Schade, ein über sehr weite Phasen klasse Spiel gegen den Tabellenführer und designierten Aufsteiger, was sicher mindestens einen Punkt für die SG verdient gehabt hätte.

Am kommenden Samstag, 9.4.2022 steht das Lokalderby gegen den Moerser SC II an, um 19:30 Uhr geht es in der heimischen Krupphalle los. Das ist aber immer noch nicht das Ende der Saison, auch wenn alle das nach dem ganzen Terminchaos irgendwie herbeisehnen. Nach den Osterferien steht noch das Nachholspiel gegen Telstar Bochum an, der Termin steht aber noch nicht fest.

männl. Jugend: U16 des RTV ist Westdeutscher Meister!

Am vergangenen Wochenende fanden die Westdeutschen Meisterschaften der männlichen U16 in Düsseldorf statt. Qualifiziert hatten sich in einer Oberliga-Saison mit anschließend zwei Qualifikationsrunden die besten 11 Teams in NRW sowie der Ausrichter TuSa Düsseldorf.

gute Stimmung schon vor dem Turnier bei der mU16, die Zuversicht war offensichtlich berechtigt!

Der Rumelner TV hatte seine Oberliga-Staffel ohne Satzverlust gewonnen und auch die beiden Qualifikationsrunden mit jeweils drei 2:0-Erfolgen souverän gemeistert. Daher galten die Jungs vom RTV vor dem Turnier als Mitfavoriten, hatten allerdings mit personellen Problemen zu kämpfen. Tom Wichmann fiel für das Turnier komplett aus, Jan Czehak verpasste wegen einer Corona-Infektion die letzten anderthalb Trainingswochen und konnte erst freitags vor dem Turnier wieder freigetestet werden. Levi Weissenbach, mit Jonathan Bungert einer von zwei Kaderspielern des WVV im Team, hatte sich wenige Wochen vor dem Turnier im Training verletzt und kehrte erst kurz vor dem Wochenende eingeschränkt ins Training zurück. Das weitere Team bestehend aus Tim Richterich, Kai Thiedmann, Len Kenkmann, Jascha Kuhn, Florian Fischer und Kapitän Eric Ly wurde zum Finale noch von den beiden U13-Spielern Magnus Kindermann und Jonathan Fischer ergänzt, die aus dem Wechselbereich lautstark unterstützten.

Der Rumelner TV war als Gruppenkopf in Gruppe B gelost worden und hatte von der Losfee mit TuSa Düsseldorf und Telstar Bochum ein relativ leichtes Los bekommen. Nach einem sehr guten Start in den ersten Satz gegen TuSa riss bei 16:6 Führung der Faden. Es kam zu deutlich weniger Aufschlagdruck der Rumelner und auch alle anderen Mannschaftsteile agierten nur noch im Sparmodus. Was im ersten Satz dank der zunächst hohen Führung in einem deutlichen 25:15 endete, drohte im zweiten Satz zum ersten Satzverlust der Saison zu werden. Beim Rückstand von 17:21 ging jedoch Kapitän Eric Ly voran und brachte sein Team mit einer Aufschlagserie auf 23:21 in Führung, welche das Team zum 25:23 ins Ziel rettete.

Auch das zweite Vorrundenspiel begann alles andere als verheißungsvoll. Bis zum 11:13 ließ das junge Rumelner Team viel von dem vermissen, was es sich vorgenommen hatte. Als dann allerdings Jascha Kuhn mit starken Aufschlägen Punkt um Punkt einläutete, begannen auch die Mechanismen in Block/Abwehr und Gegenangriff immer mehr zu greifen und der Satz wurde mit 25:13 gewonnen. Im zweiten Satz wurde dann auch die Qualität in der eigenen Annahme immer besser, so dass es zu einem ungefährdeten 25:14 und damit dem Gruppensieg kam.

Nun war dann jedoch auch das Ende der günstigen Lose erreicht. Für das Viertelfinale wurde jedem Gruppensieger der Zweite einer anderen Gruppe zugelost und der RTV erwischte mit dem Moerser SC das mit Abstand stärkste Team aus dem Lostopf. Im Viertelfinale kam es also zum Lokalderby um den Einzug ins Halbfinale. Der RTV wusste, dass im Vergleich zu den Vorrundenspielen eine Leistungssteigerung notwendig sein würde und diese brachten die Jungs aufs Parkett. In einem hoch emotionalen und qualitativ sehr guten U16-Match sahen die beiden RTV-Trainer Frank Fischer und Helmut Weissenbach die stark aufspielende Mannschaft bei 25.17 und 9:1 schon einem souveränen Sieg entgegen streben. Dann jedoch steigerte sich der MSC mit dem Rücken zur Wand und aus dem guten wurde ein hochklassiges Spiel. Lange Ballwechsel mit starken Angriffs- und Abwehraktionen waren nun an der Tagesordnung und der MSC verkürzte Punkt um Punkt um schließlich bei 23:22 für den RTV beinahe noch den Ausgleich zu schaffen. Doch die Duisburger blieben cool und sicherten sich mit zwei Punkten zum 25:22 den Sieg. Landestrainer Oliver Gies, vor mehr als 15 Jahren als Spieler Bestandteil der letzten Rumelner Mannschaft, die NRW-Meister wurde, sprach danach vom bisher besten Spiel des Turniers.

Dieses wurde dann jedoch nach seiner Meinung im Halbfinale von der Partie des Rumelner TV gegen den VV Humann Essen abgelöst. Hier ging es neben dem Einzug ins Finale auch um ein Ticket für die Deutschen Meisterschaften in Berlin. Die Rumelner begannen wie aus einem Guss mit viel Aufschlagdruck, guten Abwehr- und Angriffsaktionen und zogen bis Mitte des Satzes auf 17:7 davon. Dann jedoch ließen die RTV-Jungs etwas nach und in gleichem Maße wurden die Humänner immer stärker. Insbesondere die Verteidigung der Essener brachte die gut agierenden Rumelner Angreifer immer wieder zur Verzweiflung. Gerade so konnten die Rumelner den Satz zum 25:23 ins Ziel retten. Der zweite Satz begann wie der erste aufgehört hatte: Der RTV spielte stark, der VVH hatte aber oft die noch besser Antwort und gewann den zweiten Satz verdient mit 25:20. Der erste Satzverlust der Saison für die Rumelner, die in diesem wichtigen Spiel nun zum ersten Mal die Drucksituation des dritten Satzes erlebten. Und dieser startete denkbar schlecht. Erstmals in diesem Spiel gesellten sich zu den guten Essener Aktionen viele Eigenfehler auf der Rumelner Seite, so dass es über 2:7 und 4:8 zum Seitenwechsel nach der ersten Saisonniederlage aussah. Doch dann kam erneut Jascha Kuhn mit einer starken Aufschlagserie, der einige Fehler auf der Essener Seite provozierte. Zugleich griff nun der Block erfolgreich zu, so dass die ersten 8 Punkte nach dem Seitenwechsel allesamt an den RTV gingen. Nach dem erlösenden 15:10 hallte „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ durch die Halle. Die rund 150 Zuschauer hatten dieses tolle Spiele durchgängig lautstark begleitet und spendeten nun den Spielern beider Mannschaften den verdienten Applaus.

Auch wenn mit der Teilnahme an der DM natürlich ein großes Ziel bereits erreicht war, ging es gegen den TuB Bocholt nun noch um den Titel des Westdeutschen Meisters. Während man im Halbfinale noch gegen eine Mannschaft gespielt hatte, die als Team glänzte, ging es nun gegen den überragenden Einzelspieler des Turniers. Dieser bot einer mehr als überzeugende Leistung und die Rumelner konnten im ersten Satz nicht ihre beste Leistung abrufen. Über Kampf und Wille gelang es jedoch, immer in Reichweite des Gegners zu bleiben und bei 20:20 ausgeglichen in die crunchtime zu gehen. Bei 22:22 war es dieses Mal Florian Fischer, der mit zwei Servicewinnern die ersten beiden Satzbälle herstellt, welche der TuB jedoch abwehren konnte. Erneut blieben die RTV-Jungs cool statt zu hadern und holten sich den Satz in der Verlängerung mit 26:24.

Im zweiten Satz wurden die Rumelner mit dem Satzgewinn immer sicherer und erspielten sich Punkt um Punkt eine komfortable Führung. Drei Matchbälle wehrte der TuB noch ab, ehe es Jonathan Bungert vorbehalten war, ein tolles Zuspiel von Kai Thiedmann mit einem krachenden Angriffsschlag im Bocholter Feld zu versenken und den Titelgewinn klar zu machen.

ganz oben auf dem Podest, die verdienten Sieger aus Rumeln!

Bericht: Frank Fischer

Herren OL: „im flow“!

So sieht das also aus, wenn die SG mal in den Spielfluss kommt! Beeindruckend, dominant und für den aktuellen Tabellenführer aus Münster am Ende chancenlos, wie das Satzergebnis von 25:10 nachdrücklich zeigt. Spieler und Zuschauer hatten am späten Samstagabend auf jeden Fall eine Menge Spaß und feierten den deutlichen Sieg ausgiebig.
Zur Geschichte des Spiels gehört aber auch, dass der Start ins Match mal wieder alles andere als erfolgreich verlief und der dritte Satz auch sicher hätte anders ausgehen können.  Wenn man die Gäste aus Münster fragen würde, sicher hätte anders ausgehen müssen! Aber der Reihe nach:

Im ersten Durchgang fehlte der SG so ein wenig die Präzision. Der Pass war nie komplett unbrauchbar, aber eben oft ein Stück daneben. Dadurch wenig Sicherheit in Zuspiel und Angriff, wenig Druck und leichtes Spiel für die Gäste, ihr Offensivspiel durchzuziehen. Der SG Block bekam auch dadurch ebenfalls wenig Zugriff, die Abwehr dazu wenig beweglich. Gievenbeck zog langsam aber sicher davon, das 19:25 die logische Folge, nicht wirklich viele Chancen für die Heim-Jungs.

Satz zwei dann etwas ausgeglichener, Münster zunächst immer leicht vorne, aber die SG blieb dran. Die Annahme stabilisierte sich zusehends, das Zuspiel ebenso, die Angriffe bekamen mehr Druck. Endlich kam auch mal die Mitte zum Zug und anstatt organisierter Angriffe musste Münster auch schon mal den Dankeball spielen. Das Satzergebnis von 27:25 für die SG denkbar knapp und dramatisch, das war aber nichts gegen dass, was noch folgen sollte.

Denn in Durchgang drei stellten die Duisburger das Mitspielen erst mal wieder ein.  Bei 17:23 war der Satz eigentlich gefühlt schon durch. Die Zuschauer wurden merklich leiser, der Trainer besprach mit der Bank schon mal die Änderungen für Satz 4 und bereitete das Aufstellungskärtchen entsprechend vor. Ob Mark Piskun den an die Wechselspieler gerichteten und mehr scherzhaft gemeinten Nachsatz  des Coaches „es sei denn, die Jungs drehen das jetzt noch“ gehört hat? Man weiß es nicht. Was man aber auch schon vorher wusste: Marc macht gute Angaben! Sogar unglaublich gute Angaben, wenn man Münster nach dem Spiel gefragt hätte. Denn bis zum nie für möglichen gehaltenen Satzball zum 24:23 zog Marc durch. Münster konnte, wenn überhaupt, nur wenig variabel angreifen und was dann noch kam, schickte der jetzt unüberwindbare scheinende SG-Block ein ums andere Mal krachend ins Gästefeld zurück. Einmal wechselte das Angaberecht dann doch noch, aber mit 26:24 war Satz drei für die SG eingetütet, unglaublich!

Jetzt war die SG „im flow“, Münster sichtlich beeindruckt. Denn Satz vier begann genauso, wie Satz drei geendet hatte. Marc Piskun hämmerte ein ums andere Mal seine Angaben ins Feld, der Duisburger Block machte bei Bedarf den Rest. Auch die SG-Abwehr war jetzt aufmerksam, brachte nach Dankebällen den Pass zielsicher nach vorne, wo Zuspiel und Angriff fast zu 100% verwerteten. Beim ersten Wechsel des Angaberechts war der Satz eigentlich schon entschieden, bei deutlichen 25:10 Punkten dann beendet. Beeindruckend!

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass es damit auf den ersten fünf Plätzen weiter eng zugeht. Durch viele ausgefallene Spiel ist das Bild etwas verzerrt, aber mit diesem Sieg hat die SG zumindest so ein wenig in das Aufstiegsrennen eingegriffen, denn Münster-Gievenbeck hat das erklärte Aufstiegsziel jetzt nicht mehr selber in der Hand. Für die Duisburger beginnt jetzt eine Reihe von Nachholspielen, unter anderem gegen alle oben verbliebenen Konkurrenten aus Iserlohn, Bochum und Essen.

Der Auftakt ist an einem Wochentag gegen die Youngsters von Humann Essen. Am Montag, 21.3.2022 startet das Spiel um 19:30 Uhr im heimischen Krupp-Gymnasium. Die Essener liegen aktuell in der Tabelle einen Punkt hinter der SG und sind nicht zu unterschätzen, auch hier wird sicher 100% vom Heimteam verlangt werden. Das Team hofft natürlich wieder auf lautstarke Unterstützung von den Rängen, damit der Punkteabstand nach dem Spiel größer geworden ist. Denn guter Volleyball beim Feierabendbier, das geht auch an einem Montag! 😉

Damen 1: Topspiel am Wochenende, Höhen und Tiefen in den vergangenen Spielen

Nachdem zwei Spiele im Februar coronabedingt verlegt werden mussten, geht es für die 1. Damen im März wieder los, und das direkt dreifach. Am Samstag (5.3.) ist der ungeschlagene Tabellenführer aus Dingden zu Gast in Duisburg, am Sonntag (6.3.) findet das Nachholspiel beim Nachbarn aus Verberg statt und am folgenden Donnerstag (10.3.) geht es für den RTV nach Düsseldorf.

Im Hinspiel waren die Rumelnerinnen kurz davor Dingden in den 5. Satz zu zwingen. Leider wurde der 4. Satz 27:29 und das Spiel somit 1:3 verloren. Im heimischen Krupp soll das aber nun anders werden und der Tabellenführer geärgert werden. Einfach wird das nicht, aber nach überstandener Quarantäne sind die Spielerinnen wieder topmotiviert. Auch Zuschauer sind zugelassen (2G+ und Maskenpflicht!), zudem gibt es wieder kostenlos Essen und Getränke!

Zu den vergangenen Spielen

Im letzten Spiel des Jahres 2021 war das Tabellenschlusslicht aus Neuss zu Gast. Klares Ziel waren drei Punkte, doch die Neusser Mädels hielten stark dagegen und konnten sich sogar einen Satz sichern. Nur im 4. Satz zeigte Rumeln seine wahre Stärke (25:10) und konnte mit einem 3:1 alle drei Punkte zuhause behalten.

Das letzte Spiel der Hinrunde Mitte Januar war das Verfolger-Duell gegen Bayer Wuppertal. Mit einem Sieg hätte sich der RTV auf Platz 2 von den Plätzen 3 und 4 absetzen können. Der Start in den ersten Satz sah auch gut aus, schnell lag man mit einigen Punkten in Front. Kurz vor Satzende verletzte sich leider die bis dahin beste Angreiferin Viki schwer am Knie. Nach der Spielunterbrechung kamen die Rumelnerinnen nicht mehr ins Spiel und mussten den sicher geglaubten Satz noch abgeben. Auch die Sätze 2 und 3 gingen verloren, wobei das Ergebnis an dem Tag in den Hintergrund rückte.

Zwei Wochen später hieß der Gegner VCE Geldern II. Gegen das sympathische Team gab es in der Vergangenheit immer sehr knappe und spannende Spiele, doch dieses Spiel setzte dem noch die Krone auf. Wie gegen Wuppertal kam Rumeln gut ins Spiel und lag schon mit 22:15 in Führung. Dann kämpfte der Gegner sich wieder ran und es ging in die „Verlängerung“. Viele Satzbälle auf beiden Seiten, keiner konnte genutzt werden bis Geldern den Punkt zum 34:32 machte. Im 2. Satz dann direkt einige Punkte Rückstand, doch das war kein Grund für die Rumelnerinnen den Kopf in den Sand zu stecken. Beide Mannschaften spielten guten Volleyball und so musste wieder die „Verlängerung“ entscheiden, diesmal mit dem besseren Ende aus Rumelner Sicht (29:27). Genauso umkämpft ging es weiter, auch Satz 3 ging über die üblichen 25 Punkte hinaus (27:25 für Rumeln) und Satz 4 war nur knapp davor (25:23 für Geldern). Im 5. Satz zeigte sich dann, dass sich die Fitness-Einheiten im Sommer gelohnt haben, der RTV hatte den längeren Atem und sicherte sich Satz 5 und somit zwei wichtige Punkte im Kampf um Platz 2.

Anfang Februar sollten zuhause gegen Solingen wieder drei Punkte her. Leider konnten die Rumelnerinnen nicht an die gute Leistung vom vorherigen Spiel anschließen, sodass es nach zwei Sätzen nur 1:1 stand. Dann eine konstantere, wenn auch nicht überragende Leistung, sodass das Spiel 3:1 gewonnen wurde. Milena aus der 2. Damen sprang dabei kurzfristig auf der Mittelblock-Position ein und machte eine gute Partie.

Nachdem die Spiele gegen Verberg und Düsseldorf verlegt werden mussten und Wuppertal zwei Spiele gewann, findet sich der Rumelner TV momentan auf dem 3. Tabellenplatz wieder. Jetzt heißt es viele Punkte sammeln, damit man sich von Geldern und Düsseldorf absetzen und an Wuppertal dran bleiben kann. Vamos!

männl. Jugend: die heiße Phase beginnt!

Bei den Jugendteams wird es langsam spannend, Ligaspiele und Quali-Runden für Westdeutsche Meisterschaften sind teilweise schon gelaufen, die Saison geht in die „heiße Phase“ und steuert auf die jeweiligen Westdeutchen Meisterschaften zu.
Die Rumelner Teams liegen erfreulicher Weise auf allen Ebenen gut im Rennen, wie die Kurzberichte von Frank Fischer zu den einzelnen Mannschaften zeigen:

U13m
Die Jüngsten beim RTV beendeten Ihre Oberliga-Saison in einer Staffel mit weiblichen und männlichen U13-Teams ohne Satzverlust souverän als Meister. Dabei kam es am letzten Spieltag im heimischen Krupp-Gymnasium zum Gipfeltreffen der drei bestplatzierten Teams. Die RTV-Youngster schlugen dabei sowohl die Mädchen des Werdener TB als auch die Jungs vom VV Humann Essen klar mit 2:0.
Da die Westdeutschen Meisterschaften in dieser Altersklasse erst Mitte Mai stattfinden geht es nun mit einer weiteren Spielrunde in einer Oberliga mit nur männlichen Teams weiter. Am ersten Spieltag kommt es dabei am 05.03. zum Aufeinandertreffen mit TuB Bocholt und FCJ Köln.

Die U13 erfolgreich in „action“ gegen Humann Essen!

männl. U14 I
Die erste U14-Mannschaft ist personell deckungsgleich mit der U13 und konnte in der gemischtgeschlechtlichen Oberliga gegen zumeist ein Jahr ältere Spieler*Innen sehr gut mithalten. Am Ende sprang ein hervorragender zweiter Platz bei nur einer Niederlage gegen den Meister aus Geldern heraus. Erfreulich auch, dass sich erste Spieler der zweiten Mannschaft in den letzten Spielen als Nachrücker durch gute Leistungen für weitere Aufgaben empfehlen konnten.

männl. U14 II
Die zweite U14 des RTV geht in der Bezirksliga an den Start und dominiert diese. 9 von 10 Spielen sind gespielt und die RTV-Jungs führen die Tabelle uneinholbar mit 18:1 Sätzen und den maximal möglichen 18 Punkten an. Für das letzte Spiel gegen Schlusslicht VT Kempen bleibt natürlich das Ziel, die Saison ungeschlagen zu Ende zu bringen. Zudem werden einige Spieler gemeinsam mit der ersten Mannschaft um das Erreichen der Westdeutschen Meisterschaften kämpfen.

männl. U15
Bereits einen Schritt weiter sind die U15-Jungs. Nachdem die stark besetzte Oberligastaffel nach einer knappen 1:2-Niederlage gegen Humann Essen mit 5 Siegen und 2 Niederlagen auf Rang 3 abgeschlossen wurde, konnte die Mannschaft in der ersten Quali-Runde zur Westdeutschen Meisterschaft alle drei Spiele deutlich mit 2:0 gewinnen. Bereits am 05.03. steht nun die zweite Quali-Runde an. Dabei hat die U15 Heimrecht im Krupp-Gymnasium gegen Solingen, Werden und Bielefeld. Ein dritter Platz sichert das Erreichen der Meisterschaften.

männl. U16
Noch einen Schritt weiter ist die U16. Ohne Satzverlust wurde die OL-Saison als Meister beendet und auch in beiden Qualifikationsrunden gab es ausschließlich 2:0-Erfolge, zuletzt in der zweiten Quali-Runde gegen Dürener TV, TSC Münster-Gievenbeck und FCJ Köln. Nun wartet die Mannschaft gespannt auf die Gruppenauslosung für die am 19./20.03. in Düsseldorf stattfinden Westdeutsche Meisterschaft.

Die erfolgreiche männliche U 16

Bleibt gesund!