Herren 1: Lehrgeld nur im ersten Satz ­čśë

Am zweiten Spieltag standen sich zwei Sieger gegen├╝ber. Sowohl die Rumelner, als auch der MTG Horst II hatten einen gelungenen Auftakt in die neue Landesligasaison gefeiert und so war man auf Rumelner Seite auf die Spielst├Ąrke des Essener Teams gespannt. Schlie├člich reiste man ja als Tabellenf├╝hrer an ;-).

Die Essener, mit einer Mischung aus einigen jungen und ├╝berwiegend erfahrenen Spielern angetreten, ├╝bernahmen auch routiniert sofort das Kommando. Das gerade, schn├Ârkellose Spiel reichte v├Âllig aus, um die West-Duisburger zu Beginn der Partie in die Schranken zu weisen. Zu lethargisch, mit zu wenig Stimmung, zu ungenau die Aktionen des Tabellenf├╝hrers, bei 1:8 und 4:10 sah es wirklich nicht gut aus. Doch die Rumelner fingen sich, k├Ąmpften sich in das Spiel und mit jedem gelungen Ball konnte man f├Ârmlich sp├╝ren, dass sie langsam wieder in Spiellaune kamen. Bei 17:17 war das Spiel offen, dann F├╝hrung f├╝r den RTV und bei 24:22 Satzb├Ąlle. Und dann kam das mit dem Lehrgeld! Es schien, als sollten die letzten Punkte besonders sch├Ân erzielt werden, ein richtiger Knaller sollte es sein. Allein, es klappte nicht und mit 25:27 ging der erste Satz doch noch verloren.

Doch die K├Âpfe blieben oben, die Stimmung war trotzdem positiv, allen war klar: wir k├Ânnen mithalten und vielleicht sogar mehr. Der verlorene Satz war offensichtlich der endg├╝ltige Weckruf f├╝r die Jungs. F├╝r den n├Ąchsten Abschnitt nahmen sie sich gerade mal 14 Minuten Zeit, spielten variabel und mit gro├čer Dynamik, k├Ąmpften um jeden Ball und, das Wichtigste, hatten wieder eine fantastische Stimmung im Team auf und um das Spielfeld herum. 25:17 das Ergebnis, der MTG Horst wurde f├Ârmlich ÔÇ×├╝berspieltÔÇť.

Damit waren der Glaube und die Zuversicht endg├╝ltig nicht mehr zu ersch├╝ttern, weiter ging es im D-Zug Tempo mit sehenswerten Aktionen in allen Mannschaftsteilen. Gute Angabe mit viel Druck (hier mit Sonderlob vom Trainer: Alex Klein), starke Abwehraktionen und auch die n├Âtige Geduld bei l├Ąngeren Rallyes f├╝hrten zu einer deutlichen ├ťberlegenheit in den S├Ątzen 3 und 4. Allein der Block lie├č etwas zu w├╝nschen ├╝brig, irgendwie bekamen die Jungs die Finger nicht richtig an den Ball. Und kaum hatte der Trainer das in einer der letzten Auszeiten des Gegners moniert, beendeten die Rumelner das Spiel mit einem krachenden Block auf der Position vier. 25:17 und 25:14 eine deutliche Aussage, 3:1 und weitere drei Landesligapunkte gewonnen.

Somit thronen die RTV-Jungs unglaublicher Weise auch nach dem zweiten Spieltag als Aufsteiger weiter an der Tabellenspitze der Landesliga Staffel 3. Mal sehen, wie lange wir uns da noch behaupten k├Ânnen, aber wir werden darum k├Ąmpfen ­čśë .

 


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