Archiv der Kategorie: Herren

SG2 macht Doppelsieg gegen Kevelaer perfekt!

Auch in der Bezirksliga konnte sich die SG gegen Kevelaer klar durchsetzen. Nach 8-0 Führung im ersten Satz ging dieser sicher und teils spielstark an die Duisburger.

Im zweiten Satz dann genau anders herum. Kevelaer geht mit 7-1 in Führung und Duisburg hadert mit der Annahme. Aber über 8-8 kommt die SG besser ins Spiel und zieht sogar 12-8 weg. Obwohl es ab jetzt insgesamt unruhig und alles andere als dominant erscheint, kann die SG trotzdem durch gute Einzelaktionen den Satz gewinnen.

Im Dritten bleibt es unkonzentriert, aber Duisburg kann über alle drei Sätze immer wieder durch gute Angaben verhindern, dass Kevelaer entscheidend ins Spiel findet. So geht letztlich auch dieses Spiel 3 zu Null auf das Konto der SG.

Kevelaer vs SG Duisburg 0:3 (11/ 19 / 19:25)

Bericht: T. Kapturek

 

Herren VL: „bei Rasur wird rasiert“

Wenn Volleyballer mit 3:0 und teils deutlichen Sätzen gewinnen, dann bezeichnen sie es auch gerne als „Rasur“. Das Spiel der SG Duisburg gegen den Kevelaerer SV ging zwar wunschgemäß 3:0 für die Heimmannschaft aus, war aber zumindest im zweiten Satz alles andere als eine deutliche Angelegenheit. Das tat der Freude ob des fünften Sieges im fünften Spiel und der maximal möglichen Ausbeute von 15 Punkten aber keinen Abbruch, nach dem Spiel kreiste in der Umkleide der Rasierer, denn das Tagesmotto war vor dem Spiel festgelegt worden: „bei Rasur wird rasiert“!

Dank an die Fans nach dem Spiel, volles haus und tolle Stimmung!

Die Hütte war rappelvoll! Die neue Heimspielstätte verfügt leider nicht über eine Tribüne und so drängten sich die unglaublich vielen Zuschauer auf allen vorhandenen Bänken und Kästen der Halle, für einige „Spätangereiste“ blieben nur noch Stehplätze. Die Mannschaft dankte es mit gutem und druckvollem Beginn, insbesondere der sehr gut zupackende Block zeigte bei der Gastmannschaft schnell Wirkung. Wenige platzierte Angriffe fanden das Feld der SG, diese wiederum entwickelte aus guter Annahme oder Abwehr schnell den nötigen Angriffsdruck, der es bisher jedem Gegner schwer machte, sein eigenes Spiel aufzuziehen. Über 8:4, 13:6 und 18:12 war schnell eine kleine Vorentscheidung für den Auftaktdurchgang gefallen. 25:16 der deutliche und auch verdiente Endstand.

Das war dann wohl für die Köpfe etwas zu deutlich, die Körperspannung der Blau-Roten ließ etwas nach, die Aktionen in allen Teilen nicht mehr so druckvoll und zielstrebig. Kevelaer kam besser ins Spiel, setze einige gute Angriffsaktionen zu direkten Punkten um und kam auch im Blockspiel immer besser in Fahrt. Bis zum 9:9 ein ausgeglichenes Spiel, dann weiteres Nachlassen der einen und Mut fassen bei den anderen, urplötzlich stand es 10:14. Bei 13:19 und 17:21 sah es dann schon so ein bisschen so aus, als ob die Anfangseuphorie völlig dahin wäre. Es passt nicht mehr, keine ganz schlechten, aber eben auch keine ganz guten Pässe, das Zuspiel zu selten auf den Punkt und auch dadurch im Angriff wenig bis keine Durchschlagskraft. Die notwendige Auszeit wurde ruhig zum Sammeln und erinnern an die eigenen Stärken genutzt und siehe da, es besserte sich. Zug um Zug holten die Duisburger auf, manchmal glücklich, manchmal spektakulär, aber es wurde enger. Bei 21:23 war die Zuversicht zurück, bei 25:23 wurde sie belohnt. Ein schon verloren geglaubter Satz wurde gedreht, die Stimmung war riesig!

Das wirkte sich dann auch gleich auf den dritten Satz aus, bis 3:3 ausgeglichen, dann wieder deutliche Dominanz und Druck, dem Kevelaer auf Dauer nicht standhalten konnte. Über 9:6 und 16:13 ging es zu einem deutlichen 25:17, beendet mit einem krachenden Dreierblock (siehe Video). Die angepeilten drei Punkte waren auf der Habenseite. Was folgte war ein langer Abend mit den Fans und die schon beschriebene Duschparty mit Rasierer.

„Rasierte“ unter sich, Kurzhaar ist wieder in 😉

Es macht Spaß, ein Teil dieser Mannschaft zu sein, auch und gerade, weil das Umfeld offensichtlich ebenfalls gefallen an diesem Team findet. Die Fans von beiden Seiten des Rheins haben den Umzug in die neue Halle mitgemacht und kommen sogar in noch größerer Zahl. Sie sind ein wichtiger Faktor wenn es eng wird, daher hoffen die Blau-Roten, dass es zum nächsten Heimspiel am 8. Dezember noch ein wenig voll und lauter werden wird. Denn dann stellt sich der bisherige Tabellenführer vom Würselener SV in Duisburg vor, ein erster Fingerzeig, wie gut die SG in diesem Jahr wirklich ist.

Vorher geht es aber noch mal auswärts ran, am 23.11 steht die Fahrt nach Köln zum AVC 93 auf dem Programm. Dort gilt es konzentriert und mit der entsprechenden Einstellung die weiße Weste bis zum Spitzenspiel zu verteidigen. Die Domstädter sind nicht zu unterschätzen, holten sie doch 7 Punkte aus den letzten drei Spielen und haben offensichtlich einen kleinen Lauf. Die SG sollte also gewarnt sein!

 

 

Herren BezL: Wichtiger Heimsieg für die SG2

Es war das schwierige Spiel, was zu vermuten war. Libero nicht dabei, zuletzt große Probleme in der Annahme und Ausfälle im Training.

Und so begann der erste Satz auch sehr nervös und mit einer ständigen Verberger Führung bis 10-13. Aber dann wurde das Spiel stabiler und Duisburg konnte sich zunehmend gut im Angriff durchsetzen. Trotz vieler direkter Fehler holte sich die SG den Satz mit 25-20.

Im zweiten Satz konnte die SG zunächst nur mitlaufen und hatte zunehmend Probleme im ersten Pass. Jetzt wurde deutlich, dass es zunehmend auf die Außenangreifer ankommen würde. Mit viel Unruhe, aber guten Einzelaktionen konnte auch dieser Satz mit 3 Punkten Vorsprung gewonnen werden.

Der dritte Satz begann stark mit einer 6-1 Führung. Aber dann wurde erneut das Spiel nervöser und Verberg konnte auch ohne großartigen Angriff punkten. Erst durch eine Abgabenserie und starkem Druck über Außen konnte am Ende der Sieg gesichert werden.

Co-Coach Dirk Wadewitz, der am Seitenrand die Regie für den spielenden Coach übernahme, resümiert am Ende, dass gute Ansätze zu erkennen waren, aber auch dass es trotz vieler Eigenfehler nur durch harmlose Verberger zum Sieg reichte.  Trotzdem ist die jung gebildete SG nun Tabellenführer und auf einem guten Weg.

SG Duisburg gegen Verberger TV 3-0 (-20/ -22/ -21)
Bericht: T. Kapturek

Herren VL: Satz zwei und Tabellenführung „verspielt“ ;-)

Viertes Spiel, vierter Sieg. Die erste Zwischenbilanz der SG ist absolut positiv! Die Stimmung auf und um das Feld herum ist super (alleine 20 mitgereiste Fans zeugen davon, vielen Dank dafür!), die Jungs begeistern immer wieder durch druckvollen und dynamischen Volleyball. Der Kader ist an sich schon groß und sehr ausgeglichen, und wenn dann doch mal, wie beim Spiel gegen den Osterather TV,  zwei wegen Verletzung und Krankheit ausfallen, dann kommt einfach ein alter Bekannter daher und steigt auch noch mit ins Boot.  
Nur den kleinen spielerischen  Auszeiten zwischendurch ist es zu verdanken, das Sätze am Ende dann doch noch mal knapp werden oder ganz verloren gehen.

Der Dank geht an die zahlreichen mitgereisten Fans, die auch bei Auswärtsspielen für eine tolle Stimmung sorgen

Der frühe Beginn gegen die sympathische Truppe aus Osterath stellt die SG am Samstag erst mal vor  stautechnische Probleme. Dazu war die Halle zunächst noch anderweitig besetzt, der Beginn war holprig und unrund. Das galt auch für das Spiel der SG, es lief nicht schlecht, aber irgendwie auch nicht so richtig gut. Bis zum 10:10 ging es einfach nur hin und her. Beide Teams konnten ihr sideout halten, mehr aber auch nicht. Keine guten Blockaktionen, wenig Zugriff in der Abwehr, ein zähes Ringen. Das zog sich weiter bis zum 17:17, dann endlich druckvollere Angaben und zwei gute Blocks, dazu eine plötzlich agile Feldabwehr, schnell stand es 22:17 für die Blau-Roten. Das musste es doch eigentlich sein, zumal kurze Zeit später 24:20 auf dem Anzeigetableau zu lesen war. War es dann auch, aber doch noch mal knapp mit 25:23 zum Satzgewinn.

Satz zwei dann Osterath zunächst in Führung, wieder kein schlechtes Spiel der SG, aber irgendwie fehlte der letzte Biss, der letzte Wille, die Ballgier. Osterath spielte auch nicht überragend, aber solide fehlerfrei mit einer sehr guten Feldverteidigung, viel zu wenig Druck in den Angriffsaktionen der Duisburger. Das Blatt wendete sich Mitte des Satzes, die SG mit klareren Aktionen und schnellen Punkten. Bei  17:14 eine erste größere Führung. Dann folgte aber leider die schon fast traditionelle kollektive SG-Auszeit, vor allem in der Annahme. Kein Pass fand problemlos den Zuspieler, ohne große Anstrengung gelang Osterath die Wende, 17:21 aus SG-Sicht. Dazu folgten bei den nächsten Ballwechseln zwei glückliche Netzroller für die Heimmannschaft, der Satz war mit 20:25 verloren.

Das war, wie so oft, der offensichtliche Weckruf! Satz drei ohne großen Anlauf mit voller Dynamik und großer Wucht wurde endlich zu einer Demonstration, zu was die SG eigentlich im Stande ist. Der Block erwies sich als wahre Mauer und der oben schon angedeutete Rückkehrer und Rumelner Damentrainer Andre Engel  schraubte diesen sogar noch ein Stück höher als sonst. In der Feldabwehr wurde mit Gier „gekratzt“ und für unmöglich gehaltene Bälle geholt. Und im Angriff krachte es so manches Mal ganz ordentlich auf des Gegners Hallenhälfte. 25:11!

Partytime nach dem Spiel, drei weitere Punkte „im Sack“

Der vierte Durchgang nicht mehr ganz zu wuchtig, aber immer noch mit guter spielerischer Dominanz. Über 8:5, 15:9 und 19:15 ging es zu einem eigentlich nie gefährdeten Satzgewinn von 25:17, drei weitere Punkte in Richtung Tabellenspitze.

Die ist aber (nur) auf Grund des schlechteren Ballverhältnisses gegenüber Mitbewerber Würselen erst mal Vergangenheit. Kein Beinbruch, aber es muss konzentriert weitergehen. Schon der nächste Gegner ist ein alter Bekannter und hat der SG schon manch schwieriges Spiel bereitet. Am Samstag, 16.11.2019 geht es ab 18 Uhr in der TH des Krupp Gymnasiums gegen den Kevelaerer SV, da wäre ein Leistung wie im dritten Satz des beschrieben Spiels sicher nicht die schlechteste Idee der SG! 😉

Herren VL: Zur Tabellenspitze geeiert!

Spiele werden im Kopf entschieden, ok, fünf Euro ins Phrasenschwein. Was bei voller Konzentration zu Höchstleistungen führen kann, kann sich aber genauso ins Gegenteil verkehren, wenn die Einstellung eben nicht ganz bei 100% ist. Die SG Duisburg tat sich über weite Strecken des Spiels vor allem mit der eigenen Einstellung schwer, Gegner SV Neptun Aachen hatte aber zum Glück noch weniger zu bieten.

Die Vorzeichen waren jedem klar: die SG will oben mitspielen, Aachen hatte bisher noch keinen einzigen Satz gewonnen. Dazu traten die Printenstädter nur mit einem Minikader von 7 Spielern an, was sollte da aus SG-Sicht schon passieren. Und so wurde locker losgelegt. Die 1:3 Führung für Aachen, großzügig unterstützt durch zwei Netzrollerangaben, konnte verschmerzt werden, die Heimmannschaft ging dann schnell in Führung und baute sie kontinuierlich aus. Meist reichte schon eine platzierte Angabe, um die Aachener in Bedrängnis zu bringen, den Rest erledigte die SG mit guten Block- und Abwehraktionen. Sehr leicht ging es über 10:5 zum 16:11. Die SG bestimmte, wer den Punkt machte. Entweder mit Druck auf die eigene Habenseite, oder mit unglaublichen Fehlern für die Aachener Seite.  Der Satz plätscherte so vor sich hin, riss niemandem vom Hocker und endete mit 25:18 für die Duisburger. Immerhin!

Satz zwei dann mit überwiegend neuer Besetzung auf der SG-Seite und leider auch mit neuer, noch höherer Fehlerquote. Die Aachener wussten wahrscheinlich gar nicht so richtig, wie ihnen geschah, ohne große Anstrengung gingen sie in Führung und bauten diese sogar aus. 4:11, 7:13 und 14:19 die Zwischenstände aus SG-Sicht, unglaublich! Doch irgendwie bekamen die blau-roten den Bogen noch, glichen bei 21:21 aus und machten mit 25:23 den Satz zu. Immer noch nicht schön anzusehen, aber wenigstens spannend.

Das war anscheinend der Weckruf, den es gebraucht hatte. Endlich war mehr Dynamik auf dem SG-Feld, mehr Präzision, mehr Sicherheit. Die Aachener konnten zwar einige der wuchtigen SG-Angriffe abwehren, waren aber immer in der Defensive und irgendwann war der SG-Druck dann doch zu groß. Von 5:3 ging es auf 13:3, bei 18:7 war der Satz entschieden und mit 25:11 waren die nächsten drei Punkte sicher.

Keine Glanzleistung, aber auch diese Spiele muss man gewinnen, wenn man oben mitspielen will. Und das tun die Jungs aus Duisburg jetzt, aktuell grüßen Sie sogar von ganz oben. Eine schöne Momentaufnahme, an die man sich gewöhnen könnte, freiwillig will das Team den Platz auf jeden Fall nicht wieder räumen ;-). Durch die Herbstferien ist der Platz zumindest für die nächsten drei Wochen safe, danach gilt es am 9.11.2019 zur frühen Stunde um 12 Uhr gegen den Osterather TV den Platz an der Sonne zu verteidigen.