Herren 1: Nichts zu verlieren

Am Sonntag (Spielbeginn 16.00h, Sporthalle Krefelder Straße) erwarten die Rumelner Volleyballer die A!B!C Titans Bergisches Land zum Lokalderby in Duisburg.  Coach Alfred Gies erhofft sich dabei eine Leistungssteigerung seines Teams.

Ein ganz harter Brocken wartet am Wochenende auf die RTVler. Mit den A!B!C Titans Bergisches Land ist der Aufstiegsfavorit, letztjährige Erstligist und derzeitige Tabellenführer zu Gast in der Sporthalle Krefelder Straße. Das immer noch in Wuppertal ansässige ehemalige Bayer-Team trainiert nahezu als einzige Mannschaft in der 2.Bundesliga Nord unter professionellen Bedingungen und hat sich das Ziel des direkten Wiederaufstiegs gesteckt.

Einige Spieler aus dem letztjährigen Erstliga-Kader sind geblieben, hinzu kamen Neuzugänge aus Finnland, Dänemark, Kanada und Polen. Trainiert wird das Team weiterhin von der deutschen und vor allem Moerser Volleyball-Ikone Georg Grozer senior. Bisher sind die Titans ihrem Anspruch gerecht geworden und führen die Tabelle mit nur einer etwas überraschenden Niederlage gegen den VCB Tecklenburger Land an.

Gegen Wuppertal wieder dabei: RTV-Zuspieler Torben Tidick

Dementsprechend sind die Gäste auch am Sonntag in Rumeln klarer Favorit. Dennoch möchte das Team um Spielertrainer Oliver Gies sich im Vergleich zu den letzten Spielen steigern und den Titans möglichst lange Paroli bieten. Schließlich gilt es, sich nach den vier Niederlagen in Folge und den etwas schwankenden Leistungen wieder in Form zu bringen für die Mitte Januar beginnende Rückrunde. Die Zeichen dafür stehen gut, sind doch wichtige Stützen wie Zuspieler Torben Tidick, Mittelblocker Tamas Szekeres und Gerrit Zeitler endlich wieder dabei. Gerade für Gies und Zeitler ist das Aufeinandertreffen am Sonntag sicher ein Besonderes, spielten beide doch in der jüngeren Vergangenheit noch für die A!B!C Titans Bergisches Land.

Für Coach Alfred Gies ist es „das leichteste Spiel der Saison. Schließlich erwartet jeder einen Sieg der Titans und wir können befreit aufspielen. Das ist uns schon in Lüneburg gut gelungen.“ Zuspieler Torben Tidick möchte sich auch noch nicht geschlagen geben: „Wir werden sicherlich etwas Zeit brauchen, um den Rhythmus zu finden. Denn wir haben eine etwas längere Weihnachtspause hinter uns als die Titans, die fast durchtrainiert haben. Wir haben aber einiges an Erfahrung und Qualität in der Mannschaft und wenn wir die aufs Feld bringen, kann es ein spannendes Spiel werden.“

Dabei hoffen die Rumelner zum Jahresauftakt auch auf lautstarke und zahlreiche Unterstützung ihrer Fans.


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